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| 02:44 Uhr

Festliches Flair in der Innenstadt

Simone Bränzel (links) und Katrin Scholz von der Kellerkneipe "Dudelsack" präsentieren das neue Motiv, das in diesem Jahr die Glühweintassen ziert: Es ist die Sankt-Michael-Kirche in Spremberg, die in diesem Jahr 60 Jahre alt wird.
Simone Bränzel (links) und Katrin Scholz von der Kellerkneipe "Dudelsack" präsentieren das neue Motiv, das in diesem Jahr die Glühweintassen ziert: Es ist die Sankt-Michael-Kirche in Spremberg, die in diesem Jahr 60 Jahre alt wird. FOTO: Martina Arlt/mat1
Spremberg. Es ist jedes Jahr in Spremberg zur Adventszeit ein kleines Geheimnis, wenn die neue Glühweintasse "auf den Markt kommt". Denn bereits 2001 erschien die erste dunkelblaue Tasse mit dem Schloss-Motiv. Diese Tradition wurde in den letzten Jahren fortgesetzt und so wurden immer wieder markante Gebäude der Stadt dafür ausgewählt. Martina Arlt / mat1

Für das Jahr 2016 fiel die Wahl beim Glühweintassen-Motiv auf die Sankt-Michael-Kirche in Spremberg, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert. In einer limitierten Auflage von 500 Stück bestellte in diesem Jahr Toralf Hasse vom City-Werbering die Glühweintassen. Pünktlich zum ersten Lichterfest sind die heiß begehrten weihnachtlichen Trinkgefäße eingetroffen.

Besonders Sammler freuen sich über die Spremberger Raritäten zum Weihnachtsfest. Sie sind nun an den kommenden Wochenenden zu den Spremberger Lichterfesten bis zum vierten Advent an mehreren Glühweinständen der Innenstadt käuflich zu erwerben (Tasse mit Füllung: fünf Euro, nur Tasse: 3,50 Euro).

Auch Simone Bränzel und Katrin Scholz von der Kellerkneipe "Dudelsack" waren bereits zum ersten Lichterfest für den "Glühweinansturm" gewappnet. Ob Bratapfel, Heiße Marille oder Hüttenpunsch - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Auch die Jugendlichen der Spremberger Wasserwacht brachten sich in diesem Jahr erstmals ein und waren mit der Waffelbäckerei präsent. Die Stadt Spremberg zeigte sich am vergangenen Wochenende wieder in ihrem schönsten Lichterglanz. Mehr als drei Kilometer Lichterketten wurden mit Tausenden LED-Lämpchen versehen und sorgen nun zwischen Dresdener Straße, Lange Straße und Geor-genstraße für ein heimeliges und festliches Flair.

Besonders bei Einbruch der Dunkelheit machten sich die Besucher auf den Weg und bummelten durch die Einkaufsmeile. Die Gewerbetreibenden lockten mit besonderen Angeboten und sind für das Weihnachtsgeschäft in den kommenden Wochen gerüstet.

Pünktlich um 16 Uhr zogen der Weihnachtsmann und Schäfer mit dem Bollerwagen durch die Stadt und verteilten kleine Geschenke, wenn die Kinder ein kleines Gedicht oder Lied parat hatten.

Auch die 54-jährige Sprembergerin Ina Stille war mit ihrem Enkelkind Aaron unterwegs: "Wenn es die Zeit zulässt, gehe ich gern einmal durch die schöne Innenstadt in der Adventszeit. Spremberg ist schon toll geschmückt, das macht etwas her. Wir sind heute sozusagen auf den Weg zum Weihnachtsmann, schauen uns die schönen Lichter an, genießen das weihnachtliche Flair."

Auch die dritte Modellbahnausstellung hatte bereits zum ersten Lichterfest im City-Center geöffnet. Bis zum dritten Advent stellt die Arbeitsgemeinschaft Modelleisenbahn des Spremberger Kulturbundes ihre Bahnen samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr aus.

Musikalisch begleitet wurde das Wochenende zum ersten Lichterfest mit weihnachtlichen Melodien durch die Trachtenkapelle Spremberg am Rainer-Scheudeck-Platz sowie am Bullwinkel. Am Sonntag lud die Landeskirchliche Gemeinschaft und die evangelische Kreuzkirche zu Gottesdiensten ein.

Um 17 Uhr wurde traditionell der Lebendige Adventskalender in der Kreuzkirche mit einem Ökumenischen Adventskonzert eröffnet. Das Turmblasen vom Rathausturm schließlich übernahmen die "Spremberger Musikanten".