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| 22:22 Uhr

Gut Holz in Spremberg
Ferienkurs sorgt für mächtig Sägespäne

 In der Holzwerkstatt wurde am Mittwoch wieder einmal fleißig gefeilt, gesägt und gebohrt, aber der Spaß blieb dabei keineswegs auf der Strecke.
In der Holzwerkstatt wurde am Mittwoch wieder einmal fleißig gefeilt, gesägt und gebohrt, aber der Spaß blieb dabei keineswegs auf der Strecke. FOTO: LR / Marcel Laggai
Spremberg. Die Holzwerkstatt des Mehrgenerationszentrums bietet genug Platz, um sich kreativ auszutoben – an Holz. Von Marcel Laggai

m Spremberger Mehrgenerationszentrum (MGZ) „Bergschlösschen“ liegt am Mittwoch wieder mächtig viel Holzduft in der Luft. Denn das Haus hat im Rahmen seines bunten Ferienprogrammes die Holzwerkstatt geöffnet. Und das Interesse ist groß. Dabei zieht es keineswegs nur junge Spremberger in die Räume, nein, selbst aus Cottbus und gar Stralsund sind kleine „Holzmechaniker“ zu Gast.

So auch Leonie Bremer, die von fder Küste in die Region gereist ist, um die Ferien bei Oma zu verbringen. Sie war es auch, die der Enkelin von dem Ferienprogramm erzählt hat. „Ich habe es aus der Zeitung erfahren, und da Leonie vor zwei Jahren schon mal hier an einer Ferienfreizeit teilgenommen hat, habe ich ihr davon erzählt“, so Regine Bruck. Die Antwort folgte postwendend. „Ich habe sofort ja gesagt“, beteuert die 10-Jährige, während sie das Holz mit Schleifpapier bearbeitet. Die vor ihr liegenden Teile sollen später ein Futterhäuschen ergeben und die Schülerin weiß auch schon, wer das Häuschen bald sein Eigen nennen darf. „Das ist für Papa, der bald Geburtstag hat“, erklärt Leonie stolz und schleift weiter.

Unter den Kindern ist auch der 7-jährige Max Huth, dem seine Oma, Roswitha Tost, tüchtig zur Hand geht. Das Oma-Enkel-Gespann arbeitet konzentriert an einem Osterhasen aus Sperrholz. „Wir haben zu Hause einen Holz-Clown vom Bruder fertiggebastelt und nun ist der Hase dran“, so Roswitha Tost. Worauf Max energisch nickt und ergänzt: „Der ist Deko und findet sicher einen tollen Platz.“

Doch die jungen „Holzarbeiter“ arbeiten natürlich nicht ohne professionelle Aufsicht. Diese wird von Kursleiterin Roswitha Pohl und ihrer „rechten Hand“, wie sich Gerret Beyer selber nennt, übernommen. „Die Kinder arbeiten schon recht selbstständig und wir greifen lediglich helfend unter die Arme“, beteuert Roswitha Pohl, die seit 2011 die Holzwerkstatt betreut. Bestes Beispiel dafür sind die Freundinnen Carlotta Heinze und Selina Köhler, die beide jeweils eine kleine Holzbank basteln. „Die wollen wir am Valentinstag verschenken“, sagen die Sprembergerinnen einstimmig.