Die Spree erkundet hat der Offene Jugendtreff mit zwölf Spremberger Ferienkindern. An der Liebesinsel starteten sie mit ihren Kajaks zum Stausee. Wie Alexander Meske, Leiter des Offenen Jugendentreffs des Albert-Schweitzer-Familienwerkes (ASF), schildert, wehte am ersten Tag ein starker Wind. „Da war es schwer, den Stausee zu überqueren. Völlig geschafft aber glücklich haben wir den Strand erreicht“, so Meske.

Schnell war das Lager eingerichtet. Das gemeinsame Kochen machte Spaß. „Das stärkte das Gemeinschaftsgefühl“, sagt Meske, „es gab an den drei Tagen Nudeln mit Tomatensauce, Kartoffelpüree mit Rührei und Gurkensalat und Bratkartoffeln mit Spiegelei. Sehr lecker, wenn es selbst zubereitet wird.“ Mit der untergehenden Sonne seien den Kindern die Augen zugefallen.

Rehe und Fische beobachtet

Auf der Strecke nach Frauendorf begeisterte die Neun- bis Zwölfjährigen die saubere Spree, die sie nur braun kennen. Sie haben Rehe, Nutrias und Fische beobachtet. Es sei normal, dass die Kinder mit den Booten mal umkippen. „Viele sitzen erstmals im Kajak. Sie bekommen eine umfassende Einführung, aber das schließt kleine Unfälle nicht aus“, sagt Meske. Der Lagerplatz in Frauendorf bot Freiraum, eine Badestelle, Strand. So konnten sie Energie tanken vor der Abschluss-Etappe nach Cottbus. Die letzte Nacht verbrachten alle im Offenen Jugendtreff, bei einem Filmabend klang die Tour aus. In der Feedback-Runde fanden die Kinder die Tour „anstrengend aber wunderschön“. Alexander Meske: „So ein Ergebnis bestärkt uns in unserem erlebnispädagogischen Ansatz.“