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| 01:03 Uhr

Fast 200 Starter beim 3. Burger Frostwiesenlauf

Volkssport.. Überwiegend zufriedene Gesichter gab es am Samstag beim 3. Burger Frostwiesenlauf. Fast 200 Starter aus der Lausitz, aus Frankfurt (Oder), Berlin, Dresden, Leipzig und Torgau erkundeten das winterliche Biosphärenreservat laufend, wandernd und walkend. Ronald Ufer

Zwar war die sportliche Veranstaltung ohne Zeitnahme ausgeschrieben worden. Doch natürlich schauten viele Läufer auf ihre Pulsuhren, wie sie Wochen vor dem Saisonstart im Form sind. Fast alle strahlten über die tollen Zeiten über die Zehn-Kilometer-Distanz bis sie erfuhren, dass die Strecke nur 8,5 Kilometer lang war. Da fanden sich einige, durch die selbst vorgegebene Pulsfrequenz gebremst, doch etwas langsam.
„Natürlich spielt die Zeit eine Rolle, wenn man sich auf die kommenden Laufserien und Wettbewerbe vorbereitet“ , meinte auch Manfred Klose, der am schnellsten die kürzere Strecke absolviert hatte. „Die Bedingungen waren sehr gut. Wenn man sich an Naturläufen beteiligt, muss man auch mit feuchtem oder rutschigem Untergrund rechnen.“ Der Teupitzer, der schon zum dritten Mal in Burg auf den Frostwiesen unterwegs war, kennt die Region auch vom Spreewaldmarathon. „Wenn hier die Zeit genommen würde, kämen noch mehr Teilnehmer“ , glaubt er. Die Bitten einiger Starter, doch ihre Zeit auf die Urkunde zu schreiben, schienen ihm Recht zu geben.
Im Verzicht auf den strengen Wettbewerbscharakter mit Zeitnahme sieht dagegen Organisationschef Hans-Joachim Weidner den Grund für stetig wachsende Teilnehmerzahlen. Das gelang trotz starker Konkurrenz, in diesem Jahr beispielsweise durch Wettkämpfe in Forst und Berlin. „Eine schöne Veranstaltung, ich bin rundum zufrieden, auch mit dem Service des Landhotels“ , meinte Hans-Joachim Weidner.
Mehr als die Hälfte der Starter entschied sich für die zehn Kilometer lange Distanz, deutlich weniger wagten sich mit Stephan Freigang an der Spitze auf die doppelte Distanz. Deutlich mehr Resonanz als in den Vorjahren gab es bei Wanderern und Joggern.