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| 11:06 Uhr

Erster Spatenstich für Haidemühl in Sellessen

Sellessen.. Mit dem ersten Spatenstich im Spremberger Ortsteil Sellessen begann am vergangenen Samstag die Umsiedlung von Haidemühl. Martina Arlt

800 Gäste, darunter die Bewohner von Haidemühl und Sellessen, geladene Vertreter aus Arbeitskreisen, Planungsbüros, ehemalige Bürgermeister aus Ortsverlagerungsgemeinden, Landrat Dieter Friese, Mitglieder aus Vereinen sowie Vertreter aus Schulen und Kitas sowie zahlreiche Gäste aus der Politik und Wirtschaft, nahmen im großen Festzelt Platz.
Bei strömendem Regen trafen die Besucher in der Groß Lujaer Straße in Sellessen ein. Dort soll eine neue Heimat für die Haidemühler Bürger entstehen. "Haidemühl wird weiterleben, auch am neuen Ort, es soll sich eine gute Nachbarschaft entwickeln" , sagte der Haidemühler Bürgermeister Dietmar Kiel.
Der größte Teil der 654 Einwohner aus der Industriegemeinde Haidemühl wird sich an dem neuen Standort in Sellessen ansiedeln. Die Größe des Ansiedlungsstandortes beträgt 83 Hektar, Ende 2006 soll die Umsiedlung abgeschlossen sein.
Ermutigende Worte sprach der Chef der Staatskanzlei der Landesregierung Brandenburg, Rainer Speer: "Die Siedlung soll optimal werden und muss sozialverträglich gestaltet werden. Unsere Landesregierung gibt die volle Unterstützung für dieses große Vorhaben."
Nach Begrüßungsworten durch den Spremberger Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze und durch Dr. Hermann Borghorst vom Vorstand der Laubag wurde der offizielle erste Spatenstich auf freiem Feld vollzogen.
Blitzblanke silbergraue Spaten mit der Aufschrift "30. November 2002 - 1. Spatenstich für das Umsiedlungsvorhaben Haidemühl" standen bereit. Gleichzeitig enthüllte Bürgermeister Dietmar Kiel die große Tafel zum Bauvorhaben an diesem Standort.
Die Bewohner aus Haidemühl und Sellessen hatten an diesem Tag schon mal Gelegenheit, sich ein wenig näher zu kommen.