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Ergebnis der Schlamm-Analyse aus Friedrichshain liegt vor

Felixsee. Das Analyse-Ergebnis des schwarzen Schlamms aus Friedrichshain liegt vor. Wie Andreas Paul Mekelburg vom Ortsbeirat mitteilt, besteht für die Einwohner des Dorfes keine unmittelbare Gesundheitsgefahr – so lange sie es vermeiden, direkt mit dem Schlamm in Kontakt zu kommen, der sich inzwischen auf einer Länge von 300 Meter im Grabensystem ausgebreitet hat. René Wappler

So hat sich der Verdacht auf Benzolgehalt nicht erhärtet. Allerdings enthält der Schlamm Kohlenwasserstoff-Verbindungen. "Das Problem entstand durch das Freispülen alter Leitungen", erklärt Andreas Paul Mekelburg. "Dabei lösten sich diese Ablagerungen, die nun im Graben gelandet sind." Das Ortsbeiratsmitglied fordert, dass die Gemeinde und der Gewässerverband nun so schnell wie möglich handeln: Der Schlamm müsse auf jeden Fall entsorgt werden, auch wenn dieser Schritt mit hohem finanziellen Aufwand einhergehe.

Der zuständige Beigeordnete des Spree-Neiße-Kreises, Olaf Lalk, bestätigt die Analyse. "Wir haben am Donnerstag mündlich eine Sanierung angeordnet, die in schriftlicher Form noch in der nächsten Woche nachgereicht wird." Außerdem wird das Amt Döbern-Land nach seiner Aussage ein Ingenieurbüro für Umwelttechnik mit dem Ermitteln der nun folgenden Kosten beauftragen.