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| 01:39 Uhr

Engagiertes Personal sorgt für zufriedene Patienten

Neujahrsempfang im Krankenhaus Spremberg: v.l. Geschäftsführerin Kathrin Möbius, Vizebürgermeisterin Christina Schönherr, Leitender Chefarzt Dr. Gunter Voskamp, Landrat Dieter Friese. Foto: Gentzsch
Neujahrsempfang im Krankenhaus Spremberg: v.l. Geschäftsführerin Kathrin Möbius, Vizebürgermeisterin Christina Schönherr, Leitender Chefarzt Dr. Gunter Voskamp, Landrat Dieter Friese. Foto: Gentzsch FOTO: Gentzsch
Spremberg. Bei den Patienten genieße das Krankenhaus eine extrem hohe Zufriedenheit, erklärte Kathrin Möbius, Geschäftsführerin der Spremberger Krankenhausgesellschaft. Das hätten kontinuierliche Befragungen ergeben. kg

Dieses Resultat sei trotz einer "enormen Arbeitsverdichtung" erreicht worden. Dafür hat Kathrin Möbius den 280 engagierten Mitarbeitern, 80 Prozent sind Frauen, beim Neujahrsempfang am Freitagabend herzlich gedankt. Unter den Gästen waren neben Landrat Dieter Friese (SPD) auch Sprembergs Vizebürgermeisterin Christina Schönherr (parteilos) sowie Gesellschaftervertreter und Mitglieder des Fördervereins. Nach Angaben der Geschäftsführerin seien im vergangenen Jahr 14 772 Patienten im Spremberger Krankenhaus behandelt worden. Darunter 5344 Patienten vollstationär, 370 teilstationär und 8000 Patienten ambulant. Es habe 1058 ambulante Operationen gegeben. Zwar habe das Krankenhaus im vergangenen Jahr mit 17,772 Millionen Euro rund 842 000 Euro weniger Erlöse als im Jahr zuvor erzielt, habe allerdings auch 783 000 Euro Kosten sparen können. Im vergangenen Jahr hätte die Kosten 17,316 Millionen Euro betragen, 66 Prozent davon Personalkosten. Wie Kathrin Möbius betonte, seien 95 Prozent der Arbeitsverträge unbefristet. Dr. Gunther Voskamp, Leitender Chefarzt, sprach von einem "sehr hohen Facharztniveau". Das Angebot sei weit mehr, als man es von einem Krankenhaus der Grundversorgung erwarten könne. Dabei spiele auch die Kooperation mit dem Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum eine große Rolle, die weiter gefestigt werde. Im zeitigen Frühjahr beginnt mit dem zweiten Bauabschnitt des Spremberger Krankenhauses ein "langersehnter Akt", wie ihn Kathrin Möbius nannte. Für Operationssäle, Notaufnahme und Intensivmedizin hat das Land Brandenburg 12,15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Gebraucht würden aber 17 Millionen Euro. Im August soll mit dem Rohbau und im Jahr 2011 mit dem Innenausbau begonnen werden. kg