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| 14:14 Uhr

Premiere für Sportwettbewerb
Endspurt vor dem Radrennen

So sieht der Streckenplan für das Radrennen aus.
So sieht der Streckenplan für das Radrennen aus. FOTO: LR / Katrin Janetzko
Spremberg. Die Veranstalter hoffen für Sonntag auf viele Besucher an der Spremberger Route. In den drei Ortsteilen haben sie 400 Informationszettel verteilt. Die Hauptstrecken sind ab acht Uhr gesperrt.

Nach aktuellem Stand werden ungefähr 200 Sportler am ersten Spremberger Rundstreckenrennen teilnehmen. Das berichtet Roberto Demuth vom Verein RK Endspurt 1909 aus Cottbus, der den Wettbewerb organisiert. Das Rennen soll am Sonntag, 19. August, von 9 Uhr bis 15 Uhr durch die drei Ortsteile Haidemühl, Sellessen und Weskow führen.

In Haidemühl haben sich die Vereinsmitglieder in der vergangenen Woche mit den Ordnern beraten und sie in ihre Aufgaben eingewiesen. Roberto Demuth erläutert: „Wir haben 25 bis 30 Streckenposten und insgesamt um die 40 Helfer für das Sportereignis.“ So beteiligen sich unter anderem Mitglieder der Feuerwehr aus Haidemühl, Einwohner von Sellessen und Gäste vom Technischen Hilfswerk aus Cottbus, die für einen geregelten Ablauf des Rennens sorgen wollen. Die Ordner werden Warnwesten tragen und sich an den einmündenden Straßen aufhalten. Dort stellen die Veranstalter Baken auf, damit sich keine Autos auf die Strecke verirren. „Wir wollen auf diese Weise die gesamte Strecke lückenlos abdecken“, sagt Roberto Demuth.

Die Umleitungsschilder sind bereits bestellt, ebenso die Parkverbotszeichen für die Haidemühler Straße. Denn damit die Sportler nicht in Gefahr geraten, dürfen Autobesitzer ihre Fahrzeuge während des Rennens nicht an der Fahrbahn abstellen. In den drei Ortsteilen haben die Vereinsmitglieder 400 Zettel verteilt, die ausführlich über den Wettbewerb informieren. So teilen die Veranstalter mit: „Die Zufahrten zur Rennstrecke von der Bühlower Straße, der Muckrower Straße und der Sellessener Allee werden ab 8 Uhr gesperrt.“

Abgestimmt haben die Vereinsmitglieder ihren Plan mit den Angestellten des Spremberger Rathauses. So sagt Fachbereichsleiter Frank Kulik: „Wir haben uns das Konzept genau angeschaut und den Verein beraten.“ Möglich werde das Radrennen vor allem, weil auch die Ortsvorsteher hinter der Idee standen. „Wir konnten darüber hinaus unsere Erfahrungen aus vergangenen Radrennen in Spremberg einbringen“, berichtet Frank Kulik. „Uns hat die Zusammenarbeit mit dem Sportverein Freude bereitet.“

Für Roberto Demuth handelt es sich derweil um die erste Organisation eines Radrennens in dieser Größenordnung. „Zwar gehen die Bundesliga-Rennen mit noch höherem Aufwand einher“, sagt er. „Doch darum haben sich bislang andere Mitglieder unseres Vereins gekümmert.“ Somit könne er wie auch die drei anderen Mitstreiter des Kernteams aus dem Wettbewerb in Spremberg einiges lernen. „Wir werden sehen, was funktioniert und was wir noch verbessern können“, erläutert er. „Ob so ein Rennen als Erfolg gilt, hängt ja auch davon ab, wie die Einwohner reagieren.“ Allerdings trägt er sich schon jetzt mit dem Gedanken, vielleicht ein zweites Rundstreckenrennen in Spremberg zu organisieren. Falls es eine nächste Auflage gebe, werde sich der Aufwand aufgrund der Lehren aus der Premiere wahrscheinlich etwas verringern.

Der Verein RK Endspurt 1909 legt nach Angaben seiner Mitglieder besonderen Wert auf die Jugendarbeit. Deshalb werden am Sonntag auch viele Schüler am Radrennen teilnehmen. Zwar hoffen die Veranstalter, dass Kinder und Jugendliche so ihre Freude am Radsport entdecken. Doch in einem direkten Anstieg der Mitgliederzahl nach einem Wettbewerb lasse sich der Erfolg nicht messen.

Die Organisatoren bitten alle Besucher aus Spremberg, mit dem Fahrrad anzureisen oder auch zu Fuß zur Rennstrecke zu kommen, wenn sie nur zuschauen wollen. Denn am Ort des Wettbewerbs gibt es nur eine begrenzte Zahl von Parkplätzen.