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"Eiskalte Überraschung" auf dem Tablett

Sabine Rackel überraschte im Kontaktcafé eiskalt und gab Geschichten aus dem mittlerweile geschlossenen Café Bierholdt zum besten.
Sabine Rackel überraschte im Kontaktcafé eiskalt und gab Geschichten aus dem mittlerweile geschlossenen Café Bierholdt zum besten. FOTO: mat1
Spremberg. Mit einer Rekordzahl von mehr als 60 Besuchern fand am Montagnachmittag ein "Heimatgeschichte"-Nachmittag im Rahmen der 55 plus-Reihe statt. Bei Kaffee und Kuchen im Kontaktcafé der Volkssolidarität lauschten die Besucher Sabine Rackel. mat1

Sie war 25 Jahre Inhaberin vom traditionsreichen Café Bierholdt und stellte ihren Vortrag unter dem Motto "Kunst und Kaffee". Dieses Café war bei den Sprembergern und Gästen stets ein beliebter Ort, wo man bei netten Gesprächen und Kunst auch kulinarische Spezialitäten probieren konnte. Bis es vor einigen Monaten schloss. Seit 1999 fanden dort 67 Ausstellungen statt. Am Montag brachte Sabine Rackel kopierte Bilder zur Geschichte des Cafés mit, das von ihrem Großvater gründete worden war. Auf den Tischen waren einige Kostproben aus Ausstellungen der letzten Jahre zu sehen, dazu servierte Sabine Rackel eine "Eiskalte Überraschung" und erinnerte mit ihren Ausführungen an alte Zeiten. Dabei wurde sie von Lisa Rother und Lara Sommer unterstützt. Manch ein Spremberger erinnerte sich gern an diese liebevoll gestalteten Ausstellungseröffnungen. Heute arbeitet Sabine Rackel als Leiterin der Freiwilligenagentur der Volkssolidarität in Spremberg.

Bereits am 16. Oktober kommt Bürgermeisterin Christine Herntier um 14 Uhr ins Kontaktcafé. Am 20. November werden Vertreter des Kulturbundes erwartet.