(js) Vier Prozent mehr Entgelt für die Beschäftigten der Spremberger Krankenhausgesellschaft ab Juni 2019 und Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich ab dem Jahr 2020. Darauf haben sich nach Angaben von Personalleiter Mathias Voigt die Krankenhausgesellschaft und die Gewerkschaft Verdi geeinigt. Das Ergebnis stehe noch unter Vorbehalt der Zustimmung der Verdi-Bundesebene. Davon profitieren würden rund 340 Beschäftigte der Spremberger Krankenhausgesellschaft mbH. Ab Januar 2020 wird die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche auf 39 Stunden pro Woche mit vollem Lohnausgleich reduziert. Dies führt laut Voigt zu einer Erhöhung des Stundenlohnes um weitere 2,57 Prozent beziehungsweise einer zusätzlichen Freizeit im Umfang von sechs Arbeitstagen im Jahr. Ab dem Jahr 2020 gibt es für Bereitschaftsdienste im Krankenhaus zusätzlich bis zu zwei Tage Zusatzurlaub. Außerdem werde die Ausbildungsvergütung für die Azubis  ab dem 1. Juni 2019 um vier Prozent und ab dem 1. Januar 2020 um weitere elf bis 14 Prozent erhöht. Auch bei den Auszubildenden werde die durchschnittliche wöchentliche Ausbildungszeit entsprechend gesenkt. Die Mitarbeiter halten 51 Prozent am Förderverein, der Träger des  Krankenhauses ist. Die restlichen 49 Prozent hält die Stadt Spremberg.