| 12:38 Uhr

Spremberg
Einblicke in die sächsische Kraftfahrzeug-Geschichte

Beim 151. Stammtisch der Spremberger Oldtimerfreundehaben  Prof. Carl H. Hahn und Prof. Peter Kirchberg auch Bücher signiert.
Beim 151. Stammtisch der Spremberger Oldtimerfreundehaben  Prof. Carl H. Hahn und Prof. Peter Kirchberg auch Bücher signiert. FOTO: Jürgen Hübner
Spremberg. Zum 151.Stammtisch der Spremberger Oldtimerfreunde musste vergangene Woche in die Gaststätte „Georgenberg“ ausgewichen werden - rund 150 Zuhörer waren gekommen, informierte Jürgen Hübner, Vorsitzender des MC Spremberg.  Zur Vorstellung des Buches „DKW-Hahn“ die beiden Autoren gekommen. Prof. Carl H. Hahn ist Sohn des „DKW-Hahn“ und war langjähriger Vorstandsvorsitzender bei VW, Prof. Peter Kirchberg ist  emeritierter Professor an der Hochschule für Verkehrswesen in Dresden. Zu Beginn stellte der 91-jährige Hahn das Lebenswerk seines Vaters vor. Besonders ging er dabei auf die Zeit bei DKW in Zschopau unter dem dänischen Gründer Jörgen Skafte Rasmussen ein. Das damals neue Vertriebskonzept setzte auf Langfristigkeit, Flexibilität und ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Händlern sowie mögliche Ratenzahlungen. DKW wurde damit unter seiner Verantwortung zur größten Motorradfabrik der Welt. Der die Zuhörer begeisternde Vortrag enthielt viele aktuelle Bezüge und auch einige selbstironische Nuancen, die mehrfach spontanen Beifall hervorriefen, so Hübner. Prof. Kirchberg stellte anschließend die sächsische Kraftfahrzeugindustrie in den Mittelpunkt seines Vortrages.

Beide fesselten die Zuhörer mit vielen interessanten Vergleichen zur Vergangenheit und Gegenwart der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und der Welt. Nach den Vorträgen ließen sehr viele Oldtimerfreunde das erworbene Buch von beiden Autoren signieren. Organisiert hatte den Abend für den MC Thomas Neumann, der Inhaber des Ford Autohauses E. Neumann.