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Einblicke in die Reformationsgeschichte

Büste Martin Luthers aus der Kreuzkirchengemeinde Spremberg.
Büste Martin Luthers aus der Kreuzkirchengemeinde Spremberg. FOTO: Niederlausitzer Heidemuseum
Spremberg. Zurzeit ist im Niederlausitzer Heimatmuseum Spremberg die Sonderausstellung "Regionale Zeugnisse im Jahrhundert der Reformation" zu sehen. Sie gibt Einblicke in die Reformationsgeschichte der Region. pm/asi

Im Jahr 1517 begann Martin Luther über eine Reform der Kirche zu predigen. Der Anlass zu seinem Auftreten war der schamlose Ablasshandel in Deutschland. Luther schlug an das Tor der Wittenberger Kirche "95 Thesen", in denen er die Lehre vom Ablass und dessen Handel verurteilte. Die Reformation nahm ihren Anfang.

Die Sonderausstellung weist auf das 500-jährige Jubiläum der Wiederkehr der Reformation in der Region hin. Welche Dinge sind verändert worden? Wie wirkten sich die Veränderungen aus? In der Ausstellung sind nicht nur Gegenstände aus dem Jahrhundert der Reformation zu sehen, sondern auch aus dem 16. bis Anfang des 17. Jahrhunderts. Diese Ausstellungsstücke stehen eng mit der Kirchenkultur in Verbindung und spiegeln das Leben der damaligen Zeit wider. Auch verdienstvolle Spremberger Persönlichkeiten werden vorstellt, die während der Reformationszeit in der Region gewirkt und ihre Spuren hinterlassen haben. Gleichzeitig wird das Wirken Luthers gewürdigt und seine Präsenz in den letzten Jahrhunderten verdeutlicht.

Öffnungszeiten der Ausstellung: bis zum 2. Juli dienstags bis freitags 9 bis 17 Uhr / samstags, sonntags und an Feiertagen 14 bis 17 Uhr (montags geschlossen)

Eintritt: Erwachsene drei Euro, Ermäßigungsberechtigte zwei Euro