Neben der allgemeinen Angriffsschwäche fehlte weiterhin Heiko Stürmer, und auch Stefan Henschel hat einen längeren Auslandeinsatz bei der Bundeswehr angetreten. Kurzfristig meldete sich Dieter Meier krank, und Daniel Linke war nur in aller höchster Not einsatzfähig. Diese Umstände beeindruckten die Heinrichsfelder wenig, und sie gingen mit großem Engagement in das Spiel. Schon von der ersten Minute an wurden die Laubsdorfer im Spielaufbau gestört und Sven Scholka hatte in der zweiten Minute die erste Tormöglichkeit. In der achten Minute Jubel beim Anhang des FSV 1895. Einen lang geschlagenen Ball von Marko Franke erreichte Henrik Zech am langen Pfosten, er konnte zum 0 : 1 einköpfen.
Nun wurden die Blau-Gelben etwas aktiver. Der erste Pass in den Rücken der FSV-Abwehr führte zum 1 : 1-Ausgleich in der 19. Minute. Nun übernahmen wieder die Heinrichsfelder das Spiel und schafften durch Sven Scholka das 1 : 2. Es wurden gute Möglichkeiten herausgespielt. Marcel Müller scheiterte nach sehr guter Vorarbeit von Marko Franke am Laubsdorfer Torwart.
Die Laubsdorfer versuchten ihrerseits durch Konter zum Erfolg zu kommen. Ihre lang geschlagenen Bälle bereiteten der Abwehr des FSV 1895 doch einige Sorgen. Nachdem in der 30. Minute der Ball noch an der Latte des FSV-Tores landete, fielen in der 39. Minute und in der 45. Minute zwei Tore zur zwischenzeitlichen 3 : 2-Führung für die Gastgeber.
Gleich nach Beginn der zweiten Halbzeit war eigentlich die Vorentscheidung gegen den FSV 1895 fällig. Noch nicht richtig sortiert in der FSV-Abwehr, standen plötzlich zwei Laubsdorfer frei vor dem FSV-Tor. Zum Glück blieb diese klare Chance ungenutzt. Nun konnten die Heinrichsfelder das Spiel wieder offen gestalten und eigene Chancen erarbeiten. So wurde Leo Junkert in der 62. Minute rechts frei gespielt. Seine Eingabe erreichte Sven Scholka, und dieser wurde unfair vom Ball getrennt. Den fälligen Strafstoß nutzte Marcel Hunger sicher zum Ausgleich.
Jetzt versuchten beide Mannschaften zu Toren zu kommen. Dies gelang aber nur dem FSV 1895. Wieder war es ein langer Schlag von Marko Franke. Der Laubsdorfer Verteidiger unterschätzte die Schnelligkeit und Einsatzbereitschaft von Henrik Zech. In fast aussichtloser Position erkämpfte sich dieser den Ball an der linken Seite. Seine genaue Eingabe erreicht Andre Heisler zwölf Meter vor dem Tor, und er schoss überlegt zum 3 : 4 ein.
Nun drängten die Laubsdorfer mit aller Macht auf den Ausgleich und „Torte“ Schleiernick im FSV-Tor konnte mehrfach hervorragend parieren. Andererseits wurden die Konterchancen von den Heinrichsfeldern unkonzentriert vertan. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der FSV 1895 einen äußerst wichtigen Sieg landen und Anschluss an das Tabellenfeld halten.
Die Reservemannschaft des FSV 1895 unterlag den Laubsdorfern mit einem eindeutigen 0 : 6.

Hintergrund Die Aufstellung
 Folgende Spieler kamen für den FSV 1895 zum Einsatz:: Schleiernick, Franke, Buder, Söhnel, Hunger, Heisler, Junkert, Karaß, Zech, Müller, Scholka.