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| 17:07 Uhr

Spremberger Filmnächte
Ein Stück Lummerland für alle

Die drei Preisträger des fantasievollen Kostümwettbewerbs freuen sich über die Platzierungen von dem stellvertretenden Filialleiter der Volksbank Stefan Seidel: die neunjährige Marie Burkart als Lukas der Lokomotivführer, die sechsjährige  Sonja-Amelie Kantor als Prinzessin LiSi sowie der neunjährige Leopold Schötz als Jim Knopf.
Die drei Preisträger des fantasievollen Kostümwettbewerbs freuen sich über die Platzierungen von dem stellvertretenden Filialleiter der Volksbank Stefan Seidel: die neunjährige Marie Burkart als Lukas der Lokomotivführer, die sechsjährige  Sonja-Amelie Kantor als Prinzessin LiSi sowie der neunjährige Leopold Schötz als Jim Knopf. FOTO: Anja Guhlan
Spremberg. Kostümierte Kinder haben das Lummerland nach Spremberg geholt. Das Familienkino der Spremberger Filmnächte bereitet Groß und Klein viel Spaß. Von Anja Guhlan

 Der dritte Abend der Spremberger Filmnächte, an dem das Volksbank-Familienkino mit vielen Überraschungen aufwartete, widmete sich der Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer. Die Geschichte ist zeitlos, denn die Freundschaft zwischen Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer inspiriert viele – auch gut 60 Jahre, nachdem der deutsche Schriftsteller Michael Ende sie erschaffen hat.

Wie jedes Jahr rief das Volksbank-Familienkino auch in diesem Jahr wieder zu einem fantasievollen Kostümwettbewerb auf. Zahlreiche Kinder nutzten die Gelegenheit, um sich zu kostümieren und schlüpften in die Rollen von Jim Knopf, dem Lokomotivführer Lukas oder Prinzessin LiSi. Kurz vor Filmbeginn übernahm der stellvertretende Filialleiter Stefan Seidel die Prämierung der schönsten Kostüme. Den ersten Platz belegte die neunjährige Marie Burkart aus Graustein als Lokomotivführer Lukas verkleidet. Mit einer Latzhose bekleidet, Schaufel und Lokomotive in der Hand und Kohlestaub im Gesicht hat sie die Jury in diesem Jahr überzeugt und durfte sich über einen Geldbetrag für das Sparschwein sowie auf kleine Sachpreise freuen. „Ich habe Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer als Trickfilm schon gesehen. Der hat mir von Anfang an gefallen“, meint Marie. Ihr Vater Peter kann sich an Jim Knopf und Lukas noch als Marionetten erinnern. Er hat es in der Kindheit geliebt, die  Abenteuer der beiden Freunde in der Augsburger Puppenkiste zu verfolgen. „Da werden beim Familienkino schon Erinnerungen wieder wach“, meint er.

Platz zwei ging an die sechsjährige Sonja-Amelie Kantor aus Spremberg. Sie hat sich in die Filmfigur Prinzessin LiSi verwandelt. „Das Kostüm hat Mama genäht. Die Geschichte kenne ich erst seit Kurzem.
Aber ich fand gleich die Prinzessin toll. Über den Gewinn freue ich mich auch“, meint Sonja-Amelie.

Rang drei belegte der neunjährige Leopold Schötz  aus Spremberg. Er verkleidete sich als Jim Knopf. Mit einer großen, schwarzen Perücke und brauner Farbe im Gesicht ahmte er den kleinen Jim Knopf liebevoll nach. Auch der Knopf an der Hose durfte nicht fehlen. „Ich habe den Film bereits im Kino gesehen. Und auch das Buch gelesen. Mir gefällt die Geschichte sehr gut, weil sie abenteuerlich und gefährlich ist“, erzählt Leopold. Mit dem gewonnenen Geld möchte er sich am liebsten eine tolle Eisenbahn kaufen, denn er mag diese genau wie Jim Knopf.

Viele Filmfreunde genossen die Realverfilmung. So zog es auch Andrea Stender-Hellwig aus Forst mit ihrer Tochter Hannah (8) auf die Spremberger Freilichtbühne: „Wir kommen immer wieder gerne zum Familienkino. Wir kannten bisher die Bücher und fanden die Realverfilmung  ganz spannend und toll“, erklärt die Forsterin.

Auch Familie Schmidt aus Krausch-
witz kommt immer wieder gerne zum Familienkino. „Hier herrscht immer eine tolle Atmosphäre. Die Filmauswahl ist auch jedes Jahr  super.  Die Familie kann hier stets einen gemütlichen Kinoabend im Freien und mit Popcorn erleben“, resümiert der Familienvater. Die 28-jährige Jenny aus Sellessen kennt die Geschichte um Jim Knopf noch aus ihrer Kindheit und wollte nun unbedingt ihrem eigenen Sohn die Geschichte näherbringen. Dem Siebenjährigen hat am Ende der Film gut gefallen.

Die Veranstalter zeigten sich auch nach dem dritten Filmabend zufrieden. „Leider kommen wir mit unserer Popcornmaschine nicht ganz so schnell hinterher. Da gibt es sicher Optimierungsbedarf im nächsten Jahr“, erklärt Benjamin Schorg, einer der Organisatoren.

Im nächsten Jahr soll es auf alle Fälle weitergehen mit den Spremberger Filmnächten. „Dann weiten wir die Filmnächte sicherlich auch wieder auf fünf Filmabende aus“, verspricht Schorg. Filmfreunde dürfen gespannt sein.