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Ein Abschied von der Hasenheide mit Wehmut

Monika Schrieber war 33 Jahre Leiterin der Weskower Kita "Hasenheide". Jetzt verabschiedete sie sich von ihren Kindern in den Ruhestand.
Monika Schrieber war 33 Jahre Leiterin der Weskower Kita "Hasenheide". Jetzt verabschiedete sie sich von ihren Kindern in den Ruhestand. FOTO: mat1
Spremberg. Einige Abschiedstränen sind schon geflossen, als Monika Schrieber ihrem Mitarbeiterteam und "ihren Kindern" adieu sagte. Die heute 64-Jährige war 33 Jahre Leiterin der jetzigen Awo-Kita "Hasenheide" in Weskow, davor wirkte sie in Kahsel und Sellessen. mat1

Als neue Leiterin ist ab sofort Juliane Pohl (28) aus Seidewinkel tätig.

Monika Schrieber könnte über ihr Berufsleben ein Buch schreiben, was sie in dieser langen Zeit erlebt hat. In Weskow gab es mehrere Baumaßnahmen, die sie mit ihrem Team bei meist vollem Betrieb immer wieder mit großem Einsatz gemeistert hat. Sie erinnert sich noch ganz genau, wie beengt die Räumlichkeiten in den Jahren um 1984 waren, als sie mit Ingrid Nadolski den Kindergartenalltag gestaltete: "Wir hatten einen Raum mit einer Fläche von 45 Quadratmetern zur Verfügung. Darin wurden 22 Kinder betreut. Auch die Garderobe, ein Schreibtisch und ein Ofen befanden sich in diesem Zimmer." Mitte der 80er-Jahre wurde angebaut und die Kapazität auf 30 erweitert. Später wurden im Haus die Elektroanlagen erneuert und die Heizung umgestellt, bevor 2009 die ganz große Sanierung vom Keller bis zum Dach anstand und man für ein halbes Jahr in die Kita Georgenberg zog. Seit dieser Zeit fühlen sich alle in der Kita wohl. "Wir sind stets von der Natur umgeben. Die Weskower Planer suchten damals einen wunderbaren Platz aus. Doch auch nach der Sanierung ist der Platz immer noch nicht ausreichend. Unsere Kapazität ist stets ausgelastet und reicht kaum aus. Derzeit werden bei uns 34 Kinder betreut", sagt Monika Schrieber.

Wenn Not am Mann ist, war Frau Schriebers Ehemann Heinz immer wieder bereit, seine Frau in ihrem Wirken im Kindergarten mit vielen Tätigkeiten zu unterstützen. . "Mir wird das Geschnatter und Gewusel der Kinder fehlen. Auf den Papierkrieg kann ich verzichten, den man als Leiterin zu bewältigen hat", sagt Monika Schrieber. "Bei all unseren Festen und Feierlichkeiten wurden wir stets von den Weskower Vereinen, Bürgern und Eltern der Kinder unterstützt", dankt Monika Schrieber allen Helfern.