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| 18:51 Uhr

Ärger
E-Tankstelle als Sorgenkind

 Die E-Tankstelle am Georgenparkplatz wird regelmäßig zugeparkt – von Benzinern. Doch die Stadtwerke wissen bereits Bescheid.
Die E-Tankstelle am Georgenparkplatz wird regelmäßig zugeparkt – von Benzinern. Doch die Stadtwerke wissen bereits Bescheid. FOTO: LR / Marcel Laggai
Besitzer von E-Autos ärgern sich über ständig zugeparkte Ladesäule.

Wenn sich der Kraftstoff des Fahrzeugs allmählich dem Ende neigt, dann ist der Weg zur Tankstelle ratsam. Während es an Tankstellen für gewöhnliche Verbrenner-Motoren in der Spree-Neiße-Region keineswegs mangelt, sind die Ladestationen von Elektroautos bis dato noch ziemlich spärlich gesät.

Umso ärgerlicher ist dann der Umstand, dass diese raren Plätze vor oder an den Ladesäulen regelmäßig von Autos der Verbrenner-Generation zugeparkt werden. So auch die E-Tankstelle am Georgenbergparkplatz. Einer von insgesamt vier öffentlichen Anlaufpunkten der insgesamt 26 in Spremberg zugelassen E-Autos. Das Problem tritt offensichtlich so oft auf, dass sich die Besitzer von emissionsfreien Elektroautos mitunter an die Mitglieder des Stadtparlaments wenden und sich eine rasche Lösung wünschen. Ilona Schulz (Fraktion Die Linke) wurde diesbezüglich ebenfalls schon mehrfach angesprochen.

Sie war es dann auch, die dieses Anliegen im Rahmen der zurückliegenden Stadtverordnetenversammlung zur Sprache brachte. „Bürger wünschen sich dort eine Kennzeichnung als besondere Parkfläche.“ Sprembergs Bürgermeisterin, Christine Herntier, entgegnete daraufhin ohne Umschweife, dass die Stadtwerke bereits informiert wären und diese die Antragstellung veranlassen würden. Gleichwohl sei sie dankbar für den Hinweis, wie die Bürgermeisterin beteuert.

(mla)