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| 02:55 Uhr

Duo Thomasius begeistert zum Frauentag in Spremberger

Marion und Wolfgang Thomasius sorgen im Spremberger Mehrgenerationszentrum "Bergschlösschen" für Stimmung.
Marion und Wolfgang Thomasius sorgen im Spremberger Mehrgenerationszentrum "Bergschlösschen" für Stimmung. FOTO: Martina Arlt/mat1
Spremberg. Zur großen Frauentagsveranstaltung hatte auch in diesem Jahr die Örtliche Liga im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche in das Mehrgenerationszentrum "Bergschlösschen" nach Spremberg eingeladen. Diese Veranstaltung erfreut sich in den vergangenen zehn Jahren immer mehr an Beliebtheit. mat1

So war das Haus auch am Samstag ausverkauft.

Mehr als 160 Besucherinnen nahmen sich zu ihrem Ehrentag gern die Zeit und ließen sich bestens unterhalten. Viele ehrenamtliche Helfer trugen zum guten Gelingen des Nachmittags bei, darunter auch zahlreiche Frauen der Freiwilligenagentur. Jeder Besucher fand ein nettes Herz mit einer Praline an seinem Platz. Selbst gebastelte Blüten gehörten zur Tischdeko.

Die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier richtete ihre Grußworte an diesem Tag natürlich besonders gern an die Frauen. "Frauentag ist auch heute noch eine große Tradition und so soll es auch bleiben. Jeder hat diesen Tag besonders in frühen Jahren in unterschiedlicher Form erlebt und hat noch viele Erinnerungen an den 8. März. Gerade in der heutigen Zeit sind oft die Frauen doppelt und dreifach belastet. So ist es besonders wichtig, diesen Ehrentag zu begehen", sagte sie.

Nach der Kaffeetafel warteten die Gäste besonders auf den kulturellen Teil, denn das Duo Thomasius aus Berlin war von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Spremberg, Christina Bieder, angekündigt worden. Für eine Stunde sorgten Marion und Wolfgang Thomasius mit Charme und Talent für tolle Stimmung im Saal. Schon längst haben sie die volkstümliche Musikszene erobert. Und dass sie auch für jeden Spaß zu haben sind, bewiesen sie einmal mehr am Samstag in Spremberg. Wolfgang Thomasius schlüpfte in eine Rolle der Serie "Bauer sucht Frau", vielen aus dem Fernsehen bekannt.

"Man sollte auch immer noch an den Ursprung des Frauentages erinnern. Er musste erkämpft werden. Nach der Wende haben die Frauentagsfeiern dann wieder klein begonnen, heute sind sie wieder fest etabliert", wies die Gleichstellungsbeauftragte Christina Bieder hin. Bei den alljährlichen Treffen kommen die Gäste ins Gespräch, sehen sich einmal wieder. "Unsere Feier findet immer auf den Tag genau statt. Auch der Eintritt für diesen Tag mit bekannten Künstlern ist sehr günstig. In den vergangenen Jahren hatten wir herausgefunden, dass die Gäste auch gern tanzen würden. Dazu gibt es am heutigen Tag nun Gelegenheit", so Christina Bieder weiter. Und diese wurde reichlich genutzt.