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| 15:28 Uhr

Kirchensanierung
Sternsinger ziehen in die Bloischdorfer Kirche

 Nach der Haussegnung im Spremberger Rathaus am Montag werden die Sternsinger am Sonntag die Dorfkirche und die Museumsscheune in Bloischdorf segnen.
Nach der Haussegnung im Spremberger Rathaus am Montag werden die Sternsinger am Sonntag die Dorfkirche und die Museumsscheune in Bloischdorf segnen. FOTO: LR / Alexander Adam
Bloischdorf. Die Kirchensanierung ist abgeschlossen. Auch die Museumsscheune wird wieder gesegnet. Von Annett Igel-Allzeit

Die Sanierung der katholischen Dorfkirche St. Joseph in Bloischdorf ist abgeschlossen. Wenn die Sternsinger am Sonntag, 13. Januar, in den Felixseer Ortsteil ziehen, haben mit ihnen auch die Besucher des Dreikönigssingens die Möglichkeit, die Kirche endlich wieder von Innen zu bestaunen. Die Architektin Marie-Luise Obst jedenfalls ist sehr zufrieden. „Das Dach ist dicht, der Dachstuhl restauriert“, sagt sie.

Bis zum Frühjahr soll das Mobiliar wieder eingeräumt und die Kirche auf die Dankesfeier zum Ende der Sanierung vorbereitet werden. Diese Feier werde Mitte März stattfinden. „Aber auch jetzt ganz leer beeindruckt mich die Kirche“, gesteht die Architektin.

Für die Sanierung der Kirche waren 2017 und 2018 zwei Zuwendungsbescheide nötig. Den ersten Bescheid über 35 000 Euro übergab Brandenburgs Wissenschafts- und Kulturministerin Martina Münch (SPD) dem katholischen Pfarrer Daniel Laske. Den zweiten Bescheid – einen Denkmalförderbescheid über 47 000 Euro – brachte Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil im vergangenen Sommer mit nach Bloischdorf.

Die Kirche St. Joseph ist die einzige mittelalterliche katholische Kirche in der Niederlausitz und im Land Brandenburg. Ende das 13. Jahrhunderts war sie errichtet worden. Der hölzerne Glockenturm wurde im Süd-Westen an die Kirche angebaut und die Glocke im Turm stammt aus dem Jahr 1663. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und gehört seit dem Jahr 2000 zur katholischen Pfarrei St. Benno in Spremberg.

Auch Pfarrer Daniel Laske freut sich, dass das Dreikönigssingssingen in diesem Jahr wieder in der kleinen Dorfkirche stattfinden kann. „Das ist schon so viele Jahre Tradition. Im Vorjahr sind wir in die benachbarte Museumsscheune ausgewichen“, erinnert er.

Beginnen wird das Dreikönigssingen am 13. Januar um 15 Uhr in der Dorfkirche. Auch der Kirchenchor Groß Luja-Graustein singt mit. Von der Kirche geht es zur Haussegnung ins Dorfmuseum Bloischdorf, wo das Museumsteam ein geselliges Beisammensein vorbereitet.