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Drei Disziplinen führen zum Ziel

Fast 100 Teilnehmer absolvierten bei tollem Sonnenschein am Sonntag im Spremberger Kochsagrund zum Volkstriathlon drei Disziplinen: Schwimmen, Laufen, Radfahren.
Fast 100 Teilnehmer absolvierten bei tollem Sonnenschein am Sonntag im Spremberger Kochsagrund zum Volkstriathlon drei Disziplinen: Schwimmen, Laufen, Radfahren. FOTO: mat1
Spremberg. Beim neunten Spremberger Volkstriathlon am Sonntag im Freibad im Kochsagrund galt es für die Freizeitsportler auch in diesem Jahr, drei Disziplinen zu absolvieren. Dieses sportliche Ereignis hatte Peter Reininger einst wieder ins Leben gerufen, um der Veranstaltung mit Volkssportcharakter aufs Neue eine Plattform in der Stadt Spremberg zu geben. Martina Arlt / mat1

58 Starter aus Sachsen und Brandenburg gingen in diesem Jahr an den Start.

Doch auch Mannschaften wie Chaosteam oder Die drei Generationen oder Familien mit mehreren Sportfreunden waren auf den Starterlisten zu finden. So konnten am Sonntag insgesamt 96 Teilnehmer auf dem gepflegten Freibadgelände am Filterhaus begrüßt werden.

Peter Reininger hielt alle Fäden in der Hand und hieß mit Frank Kulik von der Stadtverwaltung die große Sportfamilie willkommen. Jeder Teilnehmer erhielt einen Verpflegungsbeutel, der mit Wasser, Müsli und Informationsmaterial für die Region ausgestattet war. Das Organisationsteam hatte 150 Beutel gefüllt, wie Corinna und Ivo Fuchs mitteilten, unterstützt von den Mitarbeitern der Spremberger Schwimmhalle. Die Leibchen mit den Startnummern borgten sie sich bei den Kanuten aus.

So gehörten 19 Kilometer auf dem Fahrrad entlang der Tagebaustraße Richtung Wolkenberg und 4,6 Kilometer Laufstrecke rund um das Schwimmbad zu den Disziplinen. Außerdem stürzten sich die Einzelstarter, Teilnehmer der Mannschaften und der Familien bei einer Wassertemperatur von 23 Grad in die kühlen Fluten und absolvierten die 500-Meter-Strecke.

Das Hauptaugenmerk bei dieser Veranstaltung sollte wirklich auf Volkstriathlon gelegt werden - und nicht auf Profis, wie Carsten Handrick anmerkte: Das Entscheidende sei dabei auch nicht der Sieg, sondern vielmehr das Ziel, Spaß zu haben und anzukommen. "Wir sind ja in jedem Jahr dabei. Doch heute startet meine Frau Heike erstmals mit ihren Brüdern Thomas und Detlef in Form einer Mannschaft", erklärte Carsten Handrick. "Ich bilde mit Tochter Johanna eine Mannschaft, sie übernimmt zwei Disziplinen."

Zum zweiten Mal befand sich auch der 43-jährige Heiko Buder aus Spremberg mit Frau Ramona Kobus unter den Startern: "Meine Frau übernimmt das Schwimmen und ich das Laufen und Fahrradfahren", sagte er. "Die Teilnahme ist für uns entscheidend. Mein Problem ist immer, dass ich im Vorfeld nicht groß trainieren kann, da keine Zeit ist. So stürzen wir uns einfach ins Getümmel und geben unser Bestes."

Auf der ewigen Bestenliste in der Jugendwertung steht der heute 20-jährige Robert Lüderitz aus Hoyerswerda: "Heute möchte ich es jedoch einmal in der Herrenwertung ausprobieren. Zum fünften Mal bin ich dabei." Für Robert Lüdewitz handelt es sich um eine "tolle Veranstaltung", mit Organisatoren, die "viel Herzblut" investieren. "Ich persönlich bin im Jahr schon zu sieben Triathlon-Wettkämpfen unterwegs, startete auch schon in Kodersdorf und Österreich", berichtet er. "Mit anderen Sportarten komme ich schon so auf 15 Wettkampfveranstaltungen im Jahr. Nach Spremberg bin ich heute mit dem Auto gekommen. Denn meine Energie muss ich in den Wettkampf stecken."

Zur Absicherung der Strecken waren in diesem Jahr zehn Helfer von den Spremberger Stahlwaden im Einsatz, darunter auch Werner Wörfel, Oliver Perschke und Harald Pätz. Ebenfalls fühlen sich die Mitglieder vom Verein für Leibesübungen Spremberg unter Regie von Ralf Finn für diesen Teil verantwortlich.

Mehr als 50 fleißige Helfer waren an diesem sonnigen Sonntag im Spremberger Kochsagrund vor Ort, um den sportlichen Tag zu einem Erlebnis werden zu lassen. Die Organisation stand unter der Regie vom Deutschen Roten Kreuz Niederlausitz, der Wasserwacht Spremberg sowie der Stadt Spremberg.