Eberhard Müller (Groß Kölzig) monierte, dass das Zahlenwerk den Abgeordneten viel zu kurzfristig zugegangen sei. Erst am Freitag habe er den Nachtragshaushalt erhalten. Drei Tage seien zu wenig, um die offenen Fragen zu klären. Der Entwurf wurde wegen der Fusion mit dem Amt Hornow/Simmersdorf notwendig und sieht eine prozentuale Erhöhung der Amtsumlage auf 30,5 Prozent sowie eine vollständige Auflösung der Rücklagen in Höhe von 213 200 Euro vor. Deshalb stieß das Papier bei den Abgeordneten auf Kritik: Eberhard Koch (Döbern) forderte, die Amtsumlage müsse dauerhaft gesenkt werden. Jutta Göbel erklärte, ihre Gemeinde Neiße-Malxetal könne eine weitere Erhöhung der Amtsumlage nicht mehr verkraften. Neiße-Malxetal muss laut Entwurf knapp 1900 Euro mehr zahlen als ursprünglich geplant. (klw)