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Digitalfunk für die Feuerwehren kommt später als erwartet

Spremberg. Die Einführung des Digitalfunks für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Spremberg verschiebt sich weiter. Wie der zuständige Fachbereichschef im Rathaus, Frank Kulik, mitteilt, galt zwar zunächst der 1. René Wappler

April als Termin, zu dem die Feuerwehren mit der Technik ausgestattet werden sollten. Doch daraus wurde nichts. "Für uns ist das sehr ärgerlich", erklärt Frank Kulik. "Aber wir können den Zeitplan leider nicht direkt beeinflussen." Nach seinen Worten muss die Technik noch intensiv getestet werden, bevor sie sich wirklich als alltagstauglich für die Feuerwehrleute erweist. Der Fachbereichsleiter geht davon aus, dass der Digitalfunk noch in diesem Jahr zum regulären Einsatz kommt. Vorerst bleibt es also bei der analogen Kommunikation. "Das hat keine negativen Folgen für den Brandschutz in unserer Region", betont Frank Kulik.

Ein technischer Defekt hat unterdessen in Schönheide dazu geführt, dass die Feuerwehrsirene für längere Zeit ausfällt. Dort bleiben die Feuerwehrleute nach Angaben des Rathauses trotzdem einsatzfähig, da sich ein Alarm auch über Funkmeldeempfänger auslösen lässt. In Schönheide kommt es im Durchschnitt zu sechs Feuerwehreinsätzen im Jahr - eine niedrige Zahl im Verhältnis zu anderen Orten der Region.