| 02:45 Uhr

Die Zeit der Zierkirschen ist abgelaufen

Meinhard Zech kümmert sich gerne um den großen Blumentopf. Dass die Bäume aber so schlecht aussehen, ärgert ihn. Sie sollen im Herbst ersetzt werden.
Meinhard Zech kümmert sich gerne um den großen Blumentopf. Dass die Bäume aber so schlecht aussehen, ärgert ihn. Sie sollen im Herbst ersetzt werden. FOTO: Detlef Bogott/dbo1
Spremberg. Dass der große Blumentopf immer so schön aussieht am Rainer-Scheudeck-Platz, das dürfte auch ein Verdienst von Meinhard Zech sein. Der TV-Spezialist hat ein Auge drauf, seitdem die Töpfe aufgestellt und bepflanzt wurden. dbo1

"Ich habe sozusagen die Patenschaft dafür übernommen. Natürlich gehört das Gießen auch dazu." Der Einsatz lohnt sich, davon ist er überzeugt. "Überhaupt ist der kleine Platz ein Hingucker. Viele Leute oder Gruppen machen hier halt schauen sich die Symbolfiguren an oder fotografieren sie." Nur in letzter Zeit ärgert Meinhard Zech etwas: "Die vier Zierkirschen auf dem Platz sehen nicht mehr schön aus, verschnitten werden sie auch nicht."

Das hat einen Grund, wie die zuständige Sachgebietsleiterin für Grünwesen, Dorita Drews, erklärt. Demnach müssen die vier Zierkirschen ausgetauscht werden. Da die Bäume kronenveredelt, aber große Teile morsch sind, müssen die Bäume entfernt werden. "Das wird mit der Herbstpflanzung passieren", kündigt die Sachgebietsleiterin an. Da die kleinkronigen Bäume mit ihrem runden Verschnitt sehr gut ankamen, sollen wieder solche oder ähnliche Bäume gepflanzt werden, versichert Dorita Drews.

Der Platz ist benannt nach Rainer Scheudeck, der als Vater der Spremberger Originale gilt und Jahrzehnte die Figur des Nachtwächters Kulke mit Leben erfülle. Er starb vor zehn Jahren.