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| 13:08 Uhr

Baustelle Drebkauer Straße
Freiraum an der neuen Brücke wird bald gefüllt

Gut voran geht der Brückenbau in der Drebkauer Straße. Die Freigabe für den Straßenverkehr Ende April wird angepeilt.
Gut voran geht der Brückenbau in der Drebkauer Straße. Die Freigabe für den Straßenverkehr Ende April wird angepeilt. FOTO: Annett Igel-Allzeit / LR
Spremberg. Die Widerlager in der Drebkauer Straße stehen nicht mehr auseinander als nötig. Im April soll das Bauwerk freigegeben werden. Von Annett Igel-Allzeit

Kälte scheint für die Brückenbauer in der Drebkauer Straße kaum ein Problem zu sein. Auch bei minus fünf Grad Celsius hat sich dort am Mittwochmorgen der Baukran gedreht. Wenn es nur hin und wieder kalt ist, kein Dauerfrost die Arbeiten im Boden erschwert, stehen die Chancen für die Einhaltung des Zeitplans gut, versichert Raik Gallas aus dem Sachbereich Tiefbau in der Sprember Stadtverwaltung. „Wir hoffen, die Brücke im April wieder für den Straßenverkehr freigeben zu können“, sagt er.

Beide Widerlager stehen inzwischem imposant in der Wintersonne. Erd- und Sandhaufen warten auf der Straße, den vielen Freiraum um die Lager auffüllen zu können. Und auch die vier Fertigteile für die Fahrbahn, die die Autofahrer auf und über die Brücke führt, sind schon aus dem Betonwerk in Rüdersdorf bei Berlin, wo solche großen Teile gegossen werden können, nach Spremberg gebracht worden. Jetzt laufen die letzten Schalungsarbeiten, damit die vier Teile gut verbunden werden können. „Die Widerlager liegen nicht so weit auseinander, wie das bei der alten Brücke der Fall war. Wir haben den nötigen Raum für die Kohlebahnen gemeinsam mit der Leag wirklich optimieren können“, erklärt Raik Gallas. Überhaupt laufe die Zusammenarbeit mit dem Bergbautreiber gut, lobt er. „Auch wenn wir kurzfristig noch einmal Stillstehzeiten brauchen, leitet die Leag die Kohlebahn flink auf andere Gleise um.“ Damit das Einhängen der vier Fertigteile auf der Spremberger Baustelle gut klappt, war auch die Zusammenarbeit mit dem Werk in Rüdersdorf Millimeterarbeit. „Aber Bewehrungsstahl lässt sich auch ein wenig biegen“, sagt Gallas.

Im Vorjahr ist die alte Brücke, die in der Drebkauer Straße 44 Jahre lang über die Kohlebahn hinweg zur Tagebaurandstraße geführt hatte, abgerissen und gleich dem nicht weit entfernten Entsorgungsunternehmen Lobbe übergeben worden. Beim Auseinandernehmen der alten Spannbetonfertigteile hatten die Brückenbauer und Raik Gallas gesehen, wie verrostet der Stahl an den entscheidenden Stellen war.