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| 19:00 Uhr

Gottesdienst an der Talsperre
Die Talsperre wird zum Taufbecken

Mehr als 500 Besucher kamen am Pfingstmontag zum Gottesdienst an der Spremberger Talsperre.
Mehr als 500 Besucher kamen am Pfingstmontag zum Gottesdienst an der Spremberger Talsperre. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Der Pfingstgottesdienst der Spremberger Protestanten lockt mehr als 500 Besucher an.

Bereits zum sechsten Mal hat am Spremberger Stausee am Pfingstmontag ein Gottesdienst unter freiem Himmel  für die evangelischen Kirchgemeinden von Spremberg stattgefunden. Die Vorbereitungen dafür hatte bereits vor zwei Jahren eine Gruppe mit 15 Mitarbeitern unter Leitung von Sebastian Krüger begonnen. „Dieses Team bereitet im Jahr drei besondere Gottesdienste vor“, erklärt Andreas Heydrich, der Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft ist. „Das ist der Pfingstgottesdienst, der Heimatfestgottesdienst und der Reformationsgottesdienst.“ Eine Ausweichvariante bei strömenden Regen wäre die Spremberger Kreuzkirche gewesen. „Diese ungezwungenen Gottesdienste sind gut und wichtig und locken viele Besucher an“, sagt Andreas Heydrich.

Auch ein kreativ gestalteter Altar mit Baumscheiben und Blumen fehlte dabei nicht. Mehr als 500 Besucher lockte dieser Gottesdienst an. Die Gäste hatten Decken und Campingstühle im Gepäck oder suchten sich ein Plätzchen auf den Bänken.

Aber noch eine Besonderheit hatte dieser ungewöhnliche Gottesdienst im Freien am Ufer der Spremberger Talsperre: Es wurden zwei Erwachsenentaufen vorgenommen. Die 15-jährige Lisa Marie Warmo und der 57-jährige Henry Pastuschka (57) aus Spremberg wurden von Andreas Heydrich im Stausee getauft. Die Predigt übernahm an diesem Pfingstmontag Dietmar Schmidtmann, Pfarrer und Religionslehrer am Johanneum Hoyerswerda.

Begleitet wurde der Vormittag von einer Projektband und einem Gospelchor. Mit einem ausgiebigen Picknick auf der Decke in der großen Gemeinschaft am Spremberger Stausee ging für die Besucher ein sonniger Pfingtmontag zu Ende.