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Die Standortentscheidung soll noch nicht fallen

Spremberg. Von der Sonder-Hauptausschusssitzung zur neuen Spremberger Schwimmhalle am 3. Juli darf noch keine Standortentscheidung erwartet werden. ani

Das betont Andreas Bränzel (CDU), der Hauptausschuss-Vorsitzende. Vielmehr sei es wichtig, dass am Montag die Verfahrensweise zur Bürgerbefragung zum Standort beschlossen wird. Helfen sollen den Ausschussmitgliedern dabei eine Reihe Berichte. So wird es nach der Eröffnung der Sitzung um 17 Uhr im Rathaussaal erst einmal einen Bericht zum aktuellen Zustand der Schwimmhalle am Puschkinplatz geben. Daran anschließen werde sich ein Vortrag zu Entwicklungspotenzialen im Quartier Schomberg/Kochsagrund. Eine Idee, die die CDU aus der Tatsache entwickelt hat, dass bisher kein Fördertopf für einen Schwimmhallen-Neubau gesichtet wurde. Im dritten Vortrag geht es um öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) als alternative Beschaffungs- und Finanzierungsmethode für ein Schwimmbad in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte.

Aus einer ersten Standort-Bewertung der Stadtverwaltung waren die Wiese am Stieglitzweg/Elsterweg auf dem Schomberg und die Freifläche hinterm Parkplatz am Freibad Kochsagrund als Favoriten hervorgegangen. Bedingt geeignet sei zudem die Textilwerkfläche an der Berliner Straße.