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| 17:35 Uhr

Terpe
Die schwere Kunst des Korbmachens

Das Vereinshaus  wurde zur Korbwerkstatt.
Das Vereinshaus  wurde zur Korbwerkstatt. FOTO: Lothar Hopka
Terpe. In Terpe soll das Handwerk nicht in Vergessenheit geraten.

(lh/js)  30 Interessierte haben im Terper Vereinshaus „Alter Konsum“ die ersten Versuche des Korbflechtens unternommen. Früher ein lebensnotwendiges Handwerk auf den Dörfern, um Gefäße oder Behälter für die Ernte, Futter oder Lebensmittel herzustellen, gerät es im Zeitalter der Plastik- und Kunststoffbehälter immer mehr in Vergessenheit. Dem wollen das Archäotechnische Zentrum Welzow und der Heimatverein Terpe entgegentreten.

Unter Anleitung von Hans-Joachim Behnke wurden zunächst die theoretischen Grundlagen erläutert. Anschließend konnten die Besucher aus Schwarze Pumpe, Spremberg, Sabrodt, Welzow und Terpe ihr Geschick unter Beweis stellen. Mit fachmännischem Rat stand auch Günter Scharoba aus Terpe zur Seite, der bis zur Wende regelmäßig Körbe aller Schattierungen herstellte.

Alle aktiven Flechter stimmten  überein, dass dieses Handwerk sehr anstrengend und zeitintensiv ist. Nur Joachim Klammer schaffte es an diesem Abend einen Lesekorb nahezu fertig zu stellen. Die Fortsetzung des Seminars findet am Freitag um 18 Uhr im gut geheizten Vereinshaus in Terpe statt.