| 02:44 Uhr

Die Schutzbleche wurden erst jetzt nötig

Spremberg. Vergessen haben die Planer die Schutzbleche an den Dachfenstern des Spremberger Bürgerhauses wohl ursprünglich nicht. Das erklärte Stadtplanerin Claudia Wolf nach einer ersten Meldung über den Wasserschaden im Bürgerhaus.

Aber die nun eingesetzten Bleche halten dicht. Der Wasserschaden, der nach heftigem Regen im Juni im Bürgerhaus entstanden war, beläuft sich auf 6000 Euro. Es sei kein Versicherungsschaden und das Geld auch nicht vom Architekturbüro, mit dem sich die Stadt bereits auf einen Vergleich geeinigt hatte, zurückzuholen. Ursprünglich sei die Dachfensterkonstruktion dicht gewesen. Erst als das Holz mit den Jahren morsch wurde, bekam der Regen seine Chance. Die Morschheit oder eine regelmäßige Pflege zu bedenken geben, das müssen die Spremberger Stadtverordneten beim nächsten Bau. Zehn Jahre ist es her, dass das Bürgerhaus seine Fenster bekam.