ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:04 Uhr

Heimatverein legt Hand an
Die Groß Bucksche Oase wird zum Steinfest fein gemacht

 Die Groß Bucksche Oase wird zum Steinfest fein gemacht. Die Vereinsmitglieder des Heimatvereins Groß Buckow haben schon mal Hand angelegt.
Die Groß Bucksche Oase wird zum Steinfest fein gemacht. Die Vereinsmitglieder des Heimatvereins Groß Buckow haben schon mal Hand angelegt. FOTO: Arlt Martina
Groß Buckow. Am 16. und 17. August wird wieder am „Knusperhäuschen“ gefeiert. Der Heimatverein hat schon jetzt Hand angelegt. Von Martina Arlt

Das 21. Steinfest des Heimatvereins Groß Buckow kommt mit großen Schritten und wird am 16. und 17. August 2019 traditionell im „Knusperhäuschen“ gefeiert. Dort befindet sich der Standort, wo einst die Kirche des Umsiedlungsortes Groß Buckow stand. Das Dorf mit seinen 547 Einwohnern musste im Jahr 1985 dem Tagebau weichen. Damit sich die Groß Buckschen auch immer wieder einmal treffen können, gibt es dieses gemütliche Fleckchen Erde.

Doch bevor die Party in wenigen Tagen steigen kann, sind die Mitglieder des Heimatvereins unter Regie von Jens Schima stets bemüht, das Areal zu pflegen. Immerhin umfasst das Gelände eine Fläche von mehr als 3000 Quadratmetern. Auch am Samstagvormittag traf sich der harte Kern mit 18 Leuten und brachte die grüne Oase auf Vordermann.

Immer in der ersten Reihe sind dann Dieter Höwt, Lothar und Volkmar Starick, die Familie Scharoba und viele fleißige Helfer, zu finden. Am Samstag wurde die Dachrinne von Katharinas Pavillon erneuert. Die Blumenrabatten wurden vom Unkraut befreit und Streicharbeiten vorgenommen. Der Verein ist auch Mitglied im Dorfentwicklungsverband (DEV). Und so sind die Mitarbeiter des DEV auch zweimal im Jahr den Groß Buckschen bei  Pflegearbeiten behilflich.

„Katharina Grimm ist bei uns für den Buckschen Blechkuchen verantwortlich. Auch in diesem Jahr  backen 27 Frauen den Blechkuchen, der immer restlos alle ist. Dieser selbst gebackene Kuchen wird im Pavillon verkauft. Doch auch unter der Zeit pilgern die Groß Buckower zum Stein, packen Kaffee und Kuchen ein und sitzen in kleiner netter Runde zusammen“, erzählt Carmen Franke, stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins.

Noch heute denken die ehemaligen Einwohner gern an ihre schöne Heimat in Groß Buckow zurück. „Vor 20 Jahren wurde dann das Knusperhäuschen hier am Stein aufgebaut. Dieses Gebäude stand damals in Groß Buckow am Sportplatz und jeder kann sich daran noch genau erinnern“, sagt Veronika Scharoba vom Vorstand. Auch in diesem Jahr werden wieder mehr als 300 Besucher am Gedenkstein inmitten der Natur erwartet.

Bereits am 16. August flimmert der Film „Spur der Steine“ – der wohl bedeutendste Manfred-Krug-Film in der DDR aus dem Jahr 1966 – über die Leinwand. Einlass zu dieser Kinonacht ist 20 Uhr, Beginn ist für 21 Uhr vorgesehen. Am Samstag (17. August) beginnt das Fest um 14.30 Uhr mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Manfred Hornich, begleitet vom Hornower Posaunenchor. Am Nachmittag bringt Kuchenfee Katharina den leckeren Kuchen „an den Mann“. Tombola, Bierrutsche, Preiskegeln, Jakkolo, Spielwiese für Kinder, Leitergolf, Kinderschminken und Hüpfburg, werden zum guten Gelingen des Steinfestes 2019 beitragen.

Zur guten Unterhaltung am Abend luden sich die Macher des Festes das Finsterwalder Männerballett ein. Dann gibt es Tanzsport vom Feinsten mit dem dreifachen Deutschen Meister. Dabei ist jede Menge Spaß garantiert. Zum anschließenden Tanzabend gibt es Fred´s Partymusik.

Der Heimatverein Groß Buckow zählt 211 Mitglieder. Einmal im Jahr starten die Vereinsmitglieder zu einem Ausflug und laden die Senioren zu einer Weihnachtsfeier in die Auferstehungskirche ein. Schon jetzt freuen sich die Organisatoren des Steinfestes, wenn sie in knapp zwei Wochen viele Besucher im „Knusperhäuschen“ begrüßen können. 

 Die Groß Bucksche Oase wird zum Steinfest fein gemacht. Die Vereinsmitglieder des Heimatvereins Groß Buckow haben schon mal Hand angelegt.
Die Groß Bucksche Oase wird zum Steinfest fein gemacht. Die Vereinsmitglieder des Heimatvereins Groß Buckow haben schon mal Hand angelegt. FOTO: Arlt Martina