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Die France-Mobilisten sind wie junge Botschafter ihres Landes

Jedes Jahr erleben andere Klassenstufen mit dem France-Mobil eine etwas andere Unterrichtsstunde. Die jungen Franzosen wie Francois Henry sind so etwa wie personalisierte Kulturinstitute ihres Landes.
Jedes Jahr erleben andere Klassenstufen mit dem France-Mobil eine etwas andere Unterrichtsstunde. Die jungen Franzosen wie Francois Henry sind so etwa wie personalisierte Kulturinstitute ihres Landes. FOTO: mat1
Spremberg. Unterricht in einer ganz anderen Form haben Schüler des Erwin-Strittmatter-Gymnasiums erlebt. Bereits zum sechsten Mal lud Französischlehrerin Ramona Schmelzer das France-Mobil nach Spremberg ein. Martina Arlt

So präsentierte in diesem Jahr der 26-jährige Francois Henry aus der Bretagne "Französisch auf Rädern" für 100 Mädchen und Jungen. Insgesamt lernen jedoch im Spremberger Gymnasium 190 Schüler die französische Sprache.

Jedes Jahr sind es andere Klassenstufen, die von den jungen Leuten des France-Mobils eine etwas andere Unterrichtsstunde erleben. In diesem Jahr ist es erstmals ein junger Mann, der auch mit anschaulichen Karten, Spielen, Zeitschriften und Bildern die Sprache näher bringt. "Er ist Muttersprachler und das ist beim Erlernen einer Sprache immer wieder noch etwas anderes. Doch so ein Tag gibt auch neue Motivation für die Schüler, diese Sprache zu erlernen", sagt Lehrerin Ramona Schmelzer.

Das Programm wurde im Jahr 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. Die Lektoren steuern mit diesem französischen Kulturinstitut auf Rädern Kindergärten, Grund-, Real- und Berufsschulen sowie Gymnasien in ganz Deutschland an. Zwölf französische Lektoren sind im Land unterwegs, um Kinder und Jugendliche spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern.