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Filmtechnik, Filmdisposition und Kinopersonal
Die Filmnächte laufen in diesem Jahr ohne das Spreekino

Spremberg. Die Spremberger Filmnächte werden in diesem Jahr ohne das Spremberger Spreekino-Team auskommen müssen. Das teilte der Veranstalter, die Spremberger Filmnächte GbR, mit. Annett Igel-Allzeit

Filmtechnik, Filmdisposition und Kinopersonal müssten deshalb über externe Dienstleister organisiert werden, sagt Silvio Teschner von der Filmnächte GbR. Kompensiert werden könne das nur, weil sich das Team, die Sponsoren und Unterstützer mehr engagieren. "Und wir müssen leider den Eintrittspreis von 5 auf 6 Euro erhöhen. Aber wenigstens am Familienkino-Samstag haben alle Kinder bis zwölf Jahre freien Eintritt", erklärt er. Die Hoffnung der GbR, 2018 wieder mit dem Spreekino zusammenarbeiten zu können, bestätigte gestern auf RUNDSCHAU-Nachfrage Spreekino- und Gewoba-Geschäftsführer Roger Preußmann. "Wir stecken momentan in der Konsolidierungsphase und können das deshalb mit unserem Personal und unserer Technik nicht stemmen. Aber wir sind dabei, alles auf gesunde Füße zu stellen. Und natürlich wollen wir den Sprembergern ihr Kino und ihre Veranstaltungen erhalten", versichert Preußmann.

Laufen werden die Filmnächte in diesem Jahr vom 23. bis 27. August. Zu sehen sind an den Abenden nacheinander "Kundschafter des Friedens" mit einem Radioeins- und RUNDSCHAU-Spezial, "Rogue One: A Star Wars Story", "La La Land", "Vaiana" und die "European Outdoor Film Tour", die mit sieben Abenteuerprojekten und Porträts an die Kurzfilmnacht erinnert.