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Spremberg
Stadt Spremberg will Kindergärten nach und nach modernisieren

Bürgermeisterin Christine Herntier, Kita-Leiter Oliver Paß und DRK-Kreis-Geschäftsführerin Brigitte Kröger (von links) sprachen bei der Eröffnung des modernisierten Hauses in Trattendorf.
Bürgermeisterin Christine Herntier, Kita-Leiter Oliver Paß und DRK-Kreis-Geschäftsführerin Brigitte Kröger (von links) sprachen bei der Eröffnung des modernisierten Hauses in Trattendorf. FOTO: René Wappler / LR
Spremberg. Der genaue Zeitplan für die Sanierung drei weiterer Häuser bleibt wegen der Finanzlage der Stadt allerdings noch unklar.

Nach der Einweihung der sanierten Kindertagesstätte „Bummi“ im Spremberger Stadtteil Trattendorf tragen sich die Mitarbeiter des Rathauses mit dem Plan, auch das Haus „Grünschnäbel“ sowie die Kindergärten in Graustein und Wadelsdorf modern auszustatten. Das bekräftigt Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos).

Dabei werden die Projekte „Schritt für Schritt abgearbeitet“, wie Rathaus-Fachbereichsleiter Gerd Schmiedel anmerkt – je nachdem, was die finanziellen Mittel der Stadt zulassen. „An der konkreten Diskussion der Stadtverordneten wird sich festmachen, wie wir diese Investitionen stemmen können“, sagt Gerd Schmiedel. „Für alle finanziellen Wünsche reicht das Geld wahrscheinlich nicht  das haben die vergangenen Jahre bewiesen.“

So lasse sich derzeit auch noch kein genauer Zeitplan für die Sanierung weiterer Kindertagesstätten festlegen, zumal die Förderprogramme alle fünf Jahre unter veränderten Bedingungen erneuert werden. Allerdings hebt Gerd Schmiedel hervor, dass bei der Kindertagesstätte „Bummi“ in „sehr anspruchsvollem Zeitrahmen ein sehr anspruchsvolles Ziel erreicht wurde“. Die Mitarbeiter des Rathauses reichten das Projekt nach seinen Worten relativ kurzfristig ein, woraufhin es schnell zu Ende geführt wurde. „Auch der finanzielle Rahmen wurde mehr als eingehalten“, betont der Fachbereichsleiter im Spremberger Rathaus.

490 000 Euro kostete die Sanierung des Kindergartens „Bummi“. 75 Prozent des Geldes stammten aus Fördermitteln. „Dabei muss jede bauliche Hülle mit Engagement gefüllt werden“, gab Bürgermeisterin Christine Herntier bei der Eröffnung am Donnerstag zu bedenken. Dies sei in der Trattendorfer Kindertagesstätte stets gelungen.

Für richtig hält auch der Spremberger Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze (CDU) die Strategie, Schritt für Schritt beim Umbau der Kindertagesstätten vorzugehen. Er zählte zu den Besuchern des modernisierten Gebäudes. Er geht davon aus, dass die Kita-Betreuung „auch in der neuen Bundesregierung einen starken Stellenwert haben wird“.