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| 01:09 Uhr

Der SSV ist weiterhin besonders nett zu den Frauen

Spremberg.. „In diesem Jahr reisen wir ins Land der Liebe“ , sagt Helmut Scholka von den Faschingsnarren des SSV 1862 und grinst. Unter dem Motto „Beim SSV auf Frankreichtour erlebt man schöne Dinge nur“ geht am 29. André Kurtas

Januar beim Weiberfasching im Sportdomizil an der Drebkauer Straße die Post ab. Bereits lange vor Beginn des Programms sind hier Sitzplätze Mangelware. Eingefleischte Spremberger Karnevalsgänger wissen, dass die SSV-Närrinnen und -Narren um ihren Chef Helmut Scholka ihrem Publikum in der fünften Jahreszeit immer etwas zu bieten haben. Und alle „Weiber“ haben freien Eintritt.
Für viele der SSV-Narren ist der Fasching ein wichtiger kultureller Bestandteil im Vereinsleben geworden. Die trotz aller Schwierigkeiten erfolgreiche Entwicklung in den letzten Jahren war nur möglich durch engagierte, fleißige und ideenreiche SSV-Mitstreiter.
Fast vier Wochen benötigen die rund 50 Aktiven der Faschingsabteilung für die aufwändige Ausgestaltung und Dekoration. Schließlich wird nicht nur ein Raum, sondern gleich ein ganzer Sportkomplex mit diversen Gängen und Räumen ausgestaltet. Eine Arbeit, die Besucher oft nur am Rande wahrnehmen, die aber gar nicht hoch genug einzuschätzen ist.
Auch beim diesjährigen Weiberfasching wird der traditionelle Schlachtruf „SSV Helau!“ nicht nur einmal erklingen. Bevor die eigentliche Sause in der Drebkauer Straße am Abend so richtig los geht, bringen auch in diesem Jahr Helmut Scholka und Gunther Kirst das Publikum mit diversen Schunkel- und Trinkliedern in Stimmung. Seit vielen Jahren gehören die beiden Stamm-Moderatoren zum Inventar bei den SSV-Faschingsfeierlichkeiten.
Nach dem Weiberfasching bleiben die Akteure des SSV 1862 gleich auf Betriebstemperatur. Schließlich wollen sie am 2. Februar für die etwas älteren Närrinnen und Narren beim Seniorenfasching ein genauso tolles Programm auf die Bühnenbretter zaubern. Bereits am 5. Februar laden die Jecken dann zur zweiten Hauptveranstaltung in ihren Narrenpalast ein. Selbstverständlich lassen Scholka & Co. auch den Rosenmontag nicht aus.
Nach dem rund 90-minütigen Programm im „offiziellen Teil“ des Abends sind dann alle zum Tanzen eingeladen - und das bis in die frühen Morgenstunden hinein . . .