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| 02:49 Uhr

Der Loebenstein kostet Spremberg viel Lehrgeld

Spremberg. Bei der Sanierung des Loebensteins im Stadtparkt hat die Stadt Spremberg viel Lehrgeld bezahlt.

Das wurde am Montag in der Hauptausschusssitzung von Hartmut Höhna (CDU) kritisiert und von Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU) unumwunden zugegeben. 15 000 Euro seien für Arbeit am Grabstein für Caspar Ernst von Loeben eingeplant gewesen. Nach der Arbeit des Spremberger Steinmetz- und Bildhauermeisters Andreas Kops erhöhten sich die Kosten auf 39 500 Euro (die RUNDSCHAU berichtete). "Bei uns hätten die Alarmglocken schellen müssen, als wir beim Einholen der Angebote nur eine Reaktion bekamen. Rund 1500 Schriftzeichen waren zu erneuern. Und dann hatte der Sandstein sehr unter der SO2-Belastung der letzten 40 Jahre gelitten." Das werde nicht noch einmal passieren. "Bei Straßen könne wir das abschätzen, bei Einzeldenkmalen fehlte uns die Erfahrung", so Klaus-Peter Schulze. ani