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| 01:05 Uhr

„Der Anspruch bleibt, multikulturell zu sein“

Spremberg.. Am 2. und 3. August findet, präsentiert von der RUNDSCHAU, der 7. Perlecup des Offenen Jugendtreffs des ASF statt.

die RUNDSCHAU sprach dazu mit Hauptorganisator Kai Noack, Sozialarbeiter im Offenen Jugendtreff:

Herr Noack, 20 Freizeit-Fußballmannschaften, die um den Perle-Cup-Pokal spielen, das hat es noch nicht gegeben . .
Nein, das Interesse der Jugendlichen ist wirklich enorm. Allein zum Vorausscheid waren 20 Teams und 350 Jugendliche auf dem SSV-Platz. Aus diesem Grund haben wir uns auch entschlossen, die Anzahl der Teams zu vergrößern.

Auch das Rahmenprogramm hat mehr Gewicht...
Das hat sich mit den Jahren so entwickelt. Zum ersten Mal hatten wir das Soccerteam von Radio Fritz 1999 hier zu Gast. Dem Team hat es bei uns so gut gefallen, dass es inzwischen zum 5. Mal wiederkommt. Später kamen Fritzdiskos und Konzerte dazu. Und in diesem Jahr haben wir mit Hilfe von Radio Fritz etwas richtig Großes auf die Bühne bekommen, die „Massiven Tönen“ .

Kostet so ein Konzert nicht eine Menge Geld?
Ja, schon. Wir müssen über 20 000 Euro dafür einplanen. Etwa 80 Prozent werden aus Sponsorenmitteln finanziert, sonst ginge es gar nicht. Es sind vor allem die Sparkasse Spree-Neiße, die Euroregion Spree-Neiße-Bober, das Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit und das Kreisjugendamt, die uns da unterstützen. Das zeigt uns auch, das man das Anliegen des Perle-Cups anerkennt. Das war ja 1997, als es in Spremberg noch starke Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Jugendlichen gab, der Versuch, ein Ereignis zu organisieren, bei dem Jugendliche sich auf faire Art auseinandersetzen und lernen, miteinander umzugehen. Von Anfang an war es auch ein multikulturelles Turnier, und das soll es bleiben. Wir haben auch diesmal wieder eine Mannschaft des Asylbewerberheimes dabei und ein Gästeteam aus Polen. (thr)