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Spree-Neiße
Spremberger Recyclinghof soll umgebaut werden

Spremberg/Forst. Bei Regen wird die Zufahrt überschwemmt.

Neue Rampen sollen den Besuchern der Deponie im Spremberger Ortsteil Cantdorf beim Entladen ihrer Abfälle helfen: Über den Umbau des Recyclinghofes werden die Mitglieder des Spree-Neiße-Kreistages im Dezember beraten. Für das Gelände sieht der Plan zudem neben einer neuen Platzbeleuchtung und auch eine mit Asphalt und Beton befestigte Fläche vor. Das Investitionsvolumen beläuft sich voraussichtlich auf 457 000 Euro. Nach der Ausschreibung für die Bauarbeiten trafen vier Angebote beim Landkreis ein, wie der kreisliche Eigenbetrieb für Abfallwirtschaft mitteilt.

Der Recyclinghof an der Deponie entstand im Jahr 2005. Er erstreckt sich über eine Fläche von 3230 Quadratmetern, soll jedoch um 1000 Quadratmeter größer werden. Da sich das Regenwasser nicht ableiten ließ, sammelte es sich nach Angaben des Eigenbetriebes immer wieder in der tiefer liegenden Zufahrt. Der Plan für den Umbau sieht deshalb auch eine neue Oberflächen-Entwässerung vor. Die Fachleute des Landkreises gehen davon aus, dass der Recyclinghof nach dem Ende der Arbeiten mindestens 30 Jahre lang funktionsfähig bleiben wird.

Der Abfall-Eigenbetrieb des Landkreises Spree-Neiße betreibt Recyclinghöfe in Forst, Guben und Spremberg sowie in Werben und Welzow, an denen beispielsweise Grünschnitt, Bauschutt und Elektroschrott angenommen wird.