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| 17:15 Uhr

Feierliche Übergabe
Das Tor zur Stadt zeigt sich wieder ganz frisch

Freuen sich über das neue Bild am Bahnhof: Lothar Koernig und Siglinde Gieschke von der Spremberger Wohnungsgenossenschaft, Bürgermeisterin  Christine Herntier und Wolfgang Schönfelder vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (von links).
Freuen sich über das neue Bild am Bahnhof: Lothar Koernig und Siglinde Gieschke von der Spremberger Wohnungsgenossenschaft, Bürgermeisterin  Christine Herntier und Wolfgang Schönfelder vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (von links). FOTO: Detlef Bogott
Spremberg. Nach fast 19 Jahren hat die Spremberger Wohnungsgenossenschaft die Sanierung des Bahnhofsvorplatz 1-12 abgeschlossen.

Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) lobte das ,,sehr gelungene Wohnensemble“. Vom „Tor zur Stadt“ sprach Wolfgang Schönfelder von der Landesgeschäftsstelle der Verbandes der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU).

Vor fast 20 Jahren, 1999, entschloss sich die Spremberger Wohnungsgenossenschaft, das denkmalgeschützte Areals um den Bahnhofsvorplatz zu sanieren. Die Baumaßnahme kostete 2,5 Millionen Euro – von der Sanierung der Dächer über Hofgestaltung und Mauerwerk bis hin zu Heizungseinbau und Fernwärmeanschluss sowie den größten Brocken, die Fassadensanierung, die allein 1,1 Millionen Euro kostete. Umgerechnet 40 000 Euro pro Wohneinheit wurden investiert. Aber auch die Straßen wurden  ausgebaut sowie Leitungen neu verlegt. Die Stadt beteiligte sich mit den Außenanlagen. Die Hausfassade, so Sabine Brückner vom Architekturbüro Brückner, erhielt eine vier Zentimeter dicke Dämmung, weil Vorgaben des Denkmalschutzes einzuhalten waren, weshalb auch  Kunststoff- gegen Holzfenster ausgetauscht wurden. Die Eingangstüren wurden nach alten Vorlagen von einer Tischlerei aus Schleife nachgebaut. Der Fassadenanstrich orientiert sich an der ursprünglichen Farbe. Von 1930 bis 1936 entstanden am Bahnhofsvorplatz zunächst elf Häuser mit 56 Wohnungen, fertiggestellt wurde das Ensemble mit 64 Wohnungen 1937.