ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:19 Uhr

Spremberger Filmnächte
Eine Chance für Anton Grubske

 Zum achten Mal ist die Volksbank Spree-Neiße Kooperationspartner für den Familientag der Spremberger Filmnächte. Dafür unterzeichnen Volksbank-Vorstand Frank Baer (l.) und Alexander Fritzke, Vorsitzender des Vereins „Jugend und Soziales“ als Veranstalter der Filmnächte den Vertrag.
Zum achten Mal ist die Volksbank Spree-Neiße Kooperationspartner für den Familientag der Spremberger Filmnächte. Dafür unterzeichnen Volksbank-Vorstand Frank Baer (l.) und Alexander Fritzke, Vorsitzender des Vereins „Jugend und Soziales“ als Veranstalter der Filmnächte den Vertrag. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit
Das Programm der 15. Spremberger Filmnächte steht. Zum Familienkino werden Yetis erwartet – auch wenn es nicht schneit. Von Annett Igel-Allzeit

Yetis sind riesig und leben friedlich in den Bergen über der Wolkendecke. So beginnt der Animationsfilm „Smallfoot – Ein eisigartiges Abenteuer“. Dass er besonders familientauglich ist, hat Regisseur Karey Kirkpatrick von den Kritikern mehrfach bestätigt bekommen. Nun gewann der Film die Filmnächte-Vorauswahl der Volksbank-Mitarbeiter. „Wichtig ist neben der Botschaft des Films auch, zu welchen Kostümen er die Filmfans inspiriert“, sagt Alexander Fritzke vom Spremberger Verein „Jugend und Soziales“. Der Verein hatte es 2018 übernommen, das größte Sommerkino-Ereignis der Lausitz zu retten.

Fünf Freilichtkino-Abende will der Verein den Sprembergern und Gästen vom 21. bis 25. August sichern. Da, wo einst Sänger vom Georgenberg aus hinüber zum Pilz blickten und sangen, verkündete der Vereinsvorsitzende Fritzke am Montag das Programm der 15. Filmnächte. An der Seite hatte er dabei Frank Baer, Vorstand der Volksbank Spree-Neiße. Die Volksbank ist zum achten Mal Kooperationspartner des Familienkinos am Samstag.

Treu sind den Filmnächten weitere Firmen als Sponsoren. Die Spremberger Ortsgruppe der Gewerkschaft IG BCE will den Freitag unterstützen: „Gundermann“ wird auf der breiten Kinowand der Freilichtbühne laufen. „Als der Film vor einem Jahr anlief, war die Freilichtkino-Saison vielerorts schon durch. Deshalb hoffen wir, dass viele Zuschauer bei uns den Film noch einmal genießen wollen“, sagt Fritzke.

Starten werden die Filmnächte erneut deutsch-polnisch. „Hochzeitspolka“, eine deutsch-polnische Komödie von Lars Jessen, basiert wie im Vorjahr „Polnische Ostern“ auf einem Pott voller Klischees. Jessen kann sie mit Christian Ulmen und Katarzyna Maciag in den Hauptrollen zwar nicht ausräumen, beschönigt sie allerdings auch nicht.

„Jurassic World – Das gefallene Königreich“ wird am Donnerstag gezeigt. Ein Film, den Fritzke noch nicht kennt. Er ist etwas für die Fans von Abenteuerfilmen Dinosauriern und der Jurassic-World- und Jurassic-Park-Filmreihe.

Die Qual der Wahl haben die Filmnächte-Besucher am Sonntag. „An der Kasse“, so erklärt Dirk Süßmilch vom Verein „Jugend und Soziales“, „werden wir eine Strichliste führen“. Gegen den beliebtesten Defa-Film „Heißer Sommer“ – nach einer Unfrage der „Freien Presse“ 2016 – mit Frank Schöbel und Chris Doerk schicken die Filmnächte-Organisatoren „Anton der Zauberer“ ins Rennen. Kein Facebook-Voting diesmal, sondern an der Kino-Kasse sollen die Zuschauer demokratisch entscheiden, was sie lieber sehen möchten. Dass es die kluge Filmkomödie aus dem Jahr 1978 mit Ulrich Thein als Anton durchaus gegen den zehn Jahre älteren Musikfilm schaffen könnte, hofft Süßmilch. Während im Musikfilm Kompositionen von Gerd Natschinski und dessen Sohn Thomas Natschinski zu hören sein werden, spricht für „Anton der Zauberer“ auch ein Wiedersehen mit Erwin Geschonneck als Vater Grubske und Marianne Wünsche als Rechtsanwältin.

Frank Baer ist gespannt, in welchen Kostümen die Kinder am Samstag kommen. Um 20.15 Uhr sollen am 24. August die drei besten Kostüme geehrt werden. Auf ihre Träger warten Preise. Auch wenn es momentan bei der Hitze nicht vorstellbar ist, dass man als Yeti im Pelz zur Freilichtbühne zieht, setzt Baer mit seinem Team auf die Fantasie der kleinen und großen Zuschauer. Kinder bis zwölf Jahre werden am Familiensamstag freien Eintritt haben. Um Freikarten für Jugendclubs und das Kinderheim wird sich gerade bemüht.

 Zum achten Mal ist die Volksbank Spree-Neiße Kooperationspartner für den Familientag der Spremberger Filmnächte. Dafür unterzeichnen Volksbank-Vorstand Frank Baer (l.) und Alexander Fritzke, Vorsitzender des Vereins „Jugend und Soziales, Veranstalter der Filmnächte, den Vertrag.
Zum achten Mal ist die Volksbank Spree-Neiße Kooperationspartner für den Familientag der Spremberger Filmnächte. Dafür unterzeichnen Volksbank-Vorstand Frank Baer (l.) und Alexander Fritzke, Vorsitzender des Vereins „Jugend und Soziales, Veranstalter der Filmnächte, den Vertrag. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit