ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:31 Uhr

Dahlie namens Spremberg im Bürgergarten gepflanzt

Unter dem wohlwollenden Blick Ulrich Fittkos, Leiter des Tagebaus Welzow-Süd der Vattenfall Europe Mining AG, haben der Türkendorfer Gärtnermeister Steffen Koschker und der Spremberger Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze die „Dahlie Spremberg“ in den Bürgergarten gepflanzt. Foto: Martina Arlt
Unter dem wohlwollenden Blick Ulrich Fittkos, Leiter des Tagebaus Welzow-Süd der Vattenfall Europe Mining AG, haben der Türkendorfer Gärtnermeister Steffen Koschker und der Spremberger Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze die „Dahlie Spremberg“ in den Bürgergarten gepflanzt. Foto: Martina Arlt FOTO: Martina Arlt
Spremberg. Im Bürgerpark sind am Dienstagnachmittag der 22 Tonnen schwere Findling aus Schweden enthüllt und die „Dahlie Spremberg“ aus Türkendorf gepflanzt worden. Während der zwei Milliarden Jahre alte Granitstein die Eiszeit brauchte, um in den heutigen Bereich des Tagebaus Welzow-Süd zu gelangen, brauchte die Dahlie die Geduld des Gärtnermeisters Steffen Koschker. ani

Vor knapp fünf Jahren war dem Türkendorfer die gefüllte, orangefarbene Blüte gelungen. Zwei Jahre hatte er sie gehütet und beobachtet, zwei weitere Jahre musste sie Prüfungen überstehen. Für die Aufnahme ins Verzeichnis der Deutschen Dahlien-, Fuchsien- und Gladiolen-Gesellschaft bekam sie den Namen "Spremberg" - weil Türkendorf nun als Ortsteil zur Stadt gehört, wie Koschker erklärte. In fünf Städten Europas habe sie inzwischen auf Ausstellungen Werbung für Spremberg gemacht.Damit eine volle Blüte fotografiert werden konnte, habe er ein bisschen nachgeholfen, so Koschker. In der kommenden Woche könnte sich eine zweite Knospe dieser Pflanze entfalten - bis dann im Sommer alle Dahlien am Findling auf natürlichem Wege zu blühen beginnen.Zudem ist jetzt eine Ausstellung der Fotogruppe des Kulturbundes im Bürgerhaus zu sehen. Die Hobby-Fotografen zeigen dasBürgerhaus in seinen Bauphasen und zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten. Die schönste Aufnahme dieser Schau gelang Heinz Urbank allerdings schon im Oktober 1985. Es zeigt das alte AWH am Tag einer Vereidigung und verträgt den Untertitel "Als Panzer noch zu den Dienstfahrzeugen der Stadt gehörten". Denn ein Panzer steht an jener Stelle des Marktes, an der laut Verkehrszeichen nur die "Dienst-Kfz" des Rates der Stadt zu stehen hatten. Bis in den September hinein sind die Fotografien zu sehen. ani