ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:38 Uhr

Cottbuser Tagebausee soll Name von verschwundenem Dorf erhalten

Cottbus. Im allgemeinen Sprachgebrauch heißt er längst "Ostsee", auch in der Planung wird der Restsee des Tagebaus im Nordosten der Stadt so genannt. Doch bis zum 23. ani/bob

März sucht die Stadtverwaltung noch weitere Namensvorschläge. Eingegangen sind etwa Barbarasee, Cottbuser See oder Otto-Rindt-See.

Die Umweltgruppe Grüne Liga Cottbus hat nun als Bezeichnung den Namen "Lieskower See/ Li{scaron}kojski jazor" vorgeschlagen. "Bereits in den 1980er-Jahren wurden für die Kohleförderung des Tagebaues Cottbus-Nord die deutsch-sorbischen Dörfer Groß Lieskow, Klein Lieskow und Tranitz zerstört. Da es zu dieser Zeit keine geschlossenen Umsiedlungen gab, sind ihre Namen seitdem von der Landkarte verschwunden", schreibt die Umweltgruppe. Durch die Seebenennung könnte nun angemessen an die verschwundenen Orte erinnert werden. Von ehemaligen Klein Lieskowern sei dies bereits in den 1990er-Jahren vorgeschlagen worden.

Die Vorschläge sollen den Cottbuser Stadtverordneten unterbreitet werden, entscheiden sollen die sich dann bis zum Sommer.