Das Spremberger Heimatfest gilt als feste Institution im Veranstaltungskalender der Stadt. Doch die derzeitig grassierende Corona-Pandemie bringt auch dieses Fest ins Wanken. Nachdem bereits das für Juni angesetzte Festival „Sound City“ auf das Jahr 2021 verschoben werden musste, blickt man im Rathaus gebannt auf die derzeitigen Entwicklungen.

Obwohl die Corona-Lage in der Region scheinbar recht gemäßigt verläuft, verwehrt sich die Bürgermeisterin vor frühzeitigem Optimismus. Doch auch eine Absage ist noch immer nicht vom Tisch. Vielmehr werde der 19. April abgewartet und danach entschieden, so Christine Herntier. „Machen wir uns nichts vor, sollte die Maßnahme um einen weiteren Monat verlängert werden, dann wird das ganz, ganz knapp werden.“

Spremberger Heimatfest würde nur im kleinen Rahmen stattfinden

Allerdings offenbart die Stadtchefin schon jetzt, dass das Heimatfest im kleineren Rahmen stattfinden werde – so eine Normalisierung der Lage absehbar sei. „Speziell im Interesse unserer heimischen Händler.“ Terminiert ist die beliebte Feierlichkeit bislang vom 7. bis zum 10. August. All die Jahre zuvor lockten stets zahlreiche Buden, Händler und Programmpunkte Tausende Besucher nach Spremberg.

Wenn es nach der Meinung der Bürgermeisterin geht, werde an dem Fest – als Umsatzbringer für die Händler – festgehalten. „Aber wenn es heißt, das Virus grassiert weiter, kann man solch ein Fest nicht stattfinden lassen“, macht Christine Herntier klar.