Die meisten Spremberger haben sich mit der geltenden Maskenpflicht arrangiert. Auch die Bürgermeisterin kommt nicht um die geltende Verordnung drumherum. „Auch ich unterliege ja der Maskenpflicht“, so Christine Herntier. Im Zuge eines Pressegesprächs präsentiert die Stadtchefin indes nicht nur eine Maske, sondern gleich drei.

Für die Spremberger Bürgermeisterin gibt’s den Schutz mit Stadtwappen

Die Mund-Nase-Bedeckungen sind dabei nicht etwa kostenpflichtig erworben worden, sondern waren vielmehr eine Überraschung. „Die drei Masken hatte ich im Briefkasten“, erklärt die Bürgermeisterin freudestrahlend. Offensichtlich handgenäht sind die Masken zudem auch individuell bestickt worden. Sowohl das Stadtwappen als auch die Schriftzüge „Stadt Spremberg“ und „Bürgermeisterin“ zieren die drei Masken. Die Bürgermeisterin versichert, künftig ausschließlich diese Masken zu benutzen.

Die Spenderin ist der Spremberger Bürgermeisterin durchaus bekannt

Obwohl das Stadtoberhaupt im ersten Moment beteuert, den Spender der Masken nicht zu kennen, rudert sie auf RUNDSCHAU-Nachfrage etwas zurück. „Natürlich weiß ich, von wem die Masken sind, aber die Spenderin möchte lieber ungenannt bleiben.“ Im gleichen Atemzug lobt Christine Herntier aber nochmals die zahlreichen Freiwilligen, die in und um Spremberg herum sich am Nähen von Mund-Nase-Masken beteiligt hätten.

„Dank dieses Engagements konnte der erste Bedarf erst einmal gedeckt werden.“ Davon konnte nicht nur die Verwaltung profitieren, sondern auch zahlreiche Privatpersonen.