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| 02:57 Uhr

Christina Schönherr verabschiedet sich

Christina Schönherr bei ihrer Abschiedsrede.
Christina Schönherr bei ihrer Abschiedsrede. FOTO: wr
Spremberg. Für ein gemeinsames Erinnerungsfoto haben sich die Spremberger Stadtverordneten auf die Treppe des Stadthauses begeben: Die amtierende Bürgermeisterin Christina Schönherr (parteilos) verabschiedete sich am gestrigen Mittwoch von den Kommunalpolitikern, da sie am 1. Januar das Rathaus verlässt. René Wappler

Sie bedankte sich für das "naturgemäß nicht immer reibungslose, aber letztendlich stets konstruktive Zusammenwirken im Interesse der Spremberger Bevölkerung". In den vergangenen 23 Jahren habe sich herausgestellt, dass die Stadtverordneten immer das Beste wollten — wenn auch manchmal aus verschiedenen Blickwinkeln. "Nur ein Zauberer könnte jedem alles recht machen", sagte Christina Schönherr. Routiniert gab sie vor den Stadtverordneten ihren letzten Bericht der Arbeit im Rathaus — und ließ sich dabei kaum Emotionen anmerken. Im Namen der Fraktion der Linken betonte auch die Stadtverordnete Ilona Schulz "die gute Zusammenarbeit" mit dem Rathaus, an der Christina Schönherr großen Anteil habe. "Sie haben uns mit juristischem Sachverstand begleitet." Diese Harmonie sei keineswegs selbstverständlich. Den freundlichen Worten schloss sich Andreas Lemke für die Fraktion aus SPD, FDP und "Unser Spremberg" an: "Sie sind vielleicht keine Zauberin, Frau Schönherr, aber Sie müssen ziemlich dicht dran sein. Wir werden Sie sehr vermissen." Ab dem 1. Januar wird der Leiter des Fachbereichs für Ordnung und Sicherheit, Frank Kulik, die Aufgabe des amtierenden Bürgermeisters übernehmen - bis das nächste reguläre Stadtoberhaupt gewählt ist. Dies passiert voraussichtlich am 12. Januar, könnte sich aber im Fall einer Stichwahl noch bis zum 26. Januar 2014 hinziehen."In diesem Sinne: Auf Wiedersehen", mit diesen Worten beendete Christina Schönherr ihren Bericht im Sitzungssaal des Stadthauses.