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Chemie-Damen wachen zu spät auf

Guben. Im Viertelfinale des HVB-Pokal haben die Chemie-Damen am Samstag den SSV PCK 90 Schwedt empfangen. Die Gäste spielen wie die Gubenerinnen in der Verbandsliga und sind im vorderen Tabellenfeld. ksx1

Zu Beginn brauchten die "Chemikerinnen" einige Zeit. Gegen eine kompakte Deckung hatten die Chemie-Damen zunächst Probleme. Das gewohnte Angriffsspiel geriet ins Stocken und die Neißestädterinnen leisteten sich eine Vielzahl von technischen Fehlern, sodass die Damen aus Schwedt mit einer 12:5 Führung in die Pause gingen.

In der zweiten Hälfte wollte man es besser machen. Nach mehreren technischen Fehlern und Ballverlusten konnten die Gäste mit 16:6 in Führung gehen. Die Neißestädterinnen vergaben einige hundertprozentige Torchancen und liefen dem Rückstand hinterher. Ab der 40. Min. kam die Wende. Die Chemie-Damen kämpften um jeden Ball. Die Fehler verringerten sich und man konnte zum Torerfolg gelangen. Die Damen des SVC verkürzten bis zur 55. Minute auf 19:22. Die Gäste ließen sich Zeit im Angriffsspiel, um den Vorsprung zu halten. Die Gubenerinnen kämpften bis zur letzten Minute vergebens. Nach der misslungenen ersten Hälfte und einer sehenswerten zweiten musste man sich mit 20:23 geschlagen geben.

Somit schieden die Damen aus dem HVB-Pokal aus. In der nächsten Woche geht es in der Liga weiter. Die Chemie-Damen reisen zum Elsterwerdaer SV 94. Anpfiff ist um 15.30 Uhr.