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CDU-Politiker stellt Frage zur Vorsperre

Spremberg/Potsdam. Über das Volumen des Eisenhydroxidschlamms bei einem Beräumen der Bühlower Vorsperre erkundigt sich der Spremberger Landtagsabgeordnete Raik Nowka (CDU) bei der Landesregierung. Er fragt nach, wie viele Kubikmeter des Schlamms zu welchem Zeitpunkt entnommen werden, "um die Schutzfunktion des Vorstaubeckens weiterhin zu gewährleisten und um die Talsperre Spremberg sowie die Spree vor Sedimenteintrag durch Eisenhydroxid zu sichern". René Wappler

Wie Raik Nowka weiter ausführt, laufen derzeit zwar öffentliche Ausschreibungen. "Wann die Beräumung tatsächlich ausgeführt wird und wie viele Kubikmeter Sedimentfracht entnommen werden, ist jedoch unklar", merkt der CDU-Politiker an. "Nach Einschätzung von Fachleuten verliert die Vorsperre ihre Schutzfunktion gegenüber der Talsperre und somit gegenüber der Spree, wenn mehr als 50 Prozent des Beckenvolumens mit Sedimenten und Eisenhydroxidschlamm ausgefüllt sind." Eine Antwort der Landesregierung aus Potsdam auf seine Frage steht noch aus.