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Politik
CDU-Politiker springt den Wahlhelfern bei

Spremberg. Aus den Reaktionen auf die Bundestagswahl in den sozialen Netzwerken liest der Spremberger Stadtverordnete Raik Nowka (CDU) ein "starkes Misstrauen gegenüber den ehrenamtlichen Wahlhelfern” heraus – und er äußert sich bestürzt darüber. Er schlägt vor, dass die Menschen, die dieses Misstrauen anheizen, "selbst mal an einem Wahlsonntag in dieser Funktion mitmachen": Das sei "gelebte Demokratie". René Wappler

Ihm stimmt die Stadtverordneten-Vorsteherin Elke Franke (Die Linke) zu: "Ich hoffe, Ihre Worte erreichen die Richtigen", sagte sie bei der Konferenz des Spremberger Stadtparlaments in der vergangenen Woche. Laut Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) waren 241 ehrenamtliche Wahlhelfer im Einsatz, die ihre Aufgaben "hochprofessionell, gewissenhaft und in einer sehr guten Qualität" erledigten. Dieser Einsatz habe dazu beigetragen, dass am Abend des Votums für den Bundestag um 22 Uhr für Spremberg ein "insgesamt plausibles und geprüftes Wahlergebnis vorlag".