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CDU-Politiker begrüßt Gesetz für Netzentgelte

Spremberg / Berlin. Für das bundesweite Angleichen der Netzentgelte ist es nach den Worten des Spremberger CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Schulze "höchste Zeit". Bei der Energiewende handele es sich um ein gesamtgesellschaftliches Projekt, erklärt er. René Wappler

Die neuen Bundesländer hätten "bereits massiv zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emmissionen beigetragen und einen erheblichen Anteil des Ausbaus der erneuerbaren Energien geschultert". Innerhalb von vier Jahren sollen die Übertragungs-Netzentgelte ab 2019 bundesweit angepasst werden: Darauf hat sich die Regierungskoalition aus SPD und CDU geeinigt. Ohne die staatlichen Umlagen hätten die Städtischen Werke in Spremberg längst den Strompreis senken können: Darauf wies der frühere Geschäftsführer Harald Geisler 2015 hin. Mit den steigenden Netzentgelten gingen für die Städtischen Werke 2016 Zusatzkosten von 250 000 Euro einher. Wie Klaus-Peter Schulze anmerkt, sind die Netzentgelte in Ostdeutschland besonders hoch, "da hier bei vergleichsweise geringer Bevölkerungsdichte viele Windräder und Solaranlagen errichtet wurden".