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| 15:06 Uhr

Mediznische Versorgung als Schwerpunkt
CDU nominiert Raik Nowka für die Landtagswahl

Raik Nowka (links) und der Spremberger CDU-Fraktionschef Andreas Bränzel trafen sich mit weiteren Mitgliedern der Partei.
Raik Nowka (links) und der Spremberger CDU-Fraktionschef Andreas Bränzel trafen sich mit weiteren Mitgliedern der Partei. FOTO: LR / René Wappler
Spremberg. Der Politiker stellte in Spremberg seine Ziele vor.

Als Landtagskandidat der CDU wird im Jahr 2019 erneut Raik Nowka aus Graustein antreten. 20 Mitglieder der Partei aus dem Wahlkreis 42 trafen sich am Mittwochabend in der Spremberger Gaststätte Hühnerstall, wo sie einhellig für ihn stimmten. Zum Wahlkreis zählen Spremberg, Welzow, das Amt Döbern-Land und die Gemeinde Neuhausen.

Zwar bezeichnet der Landtagsabgeordnete Raik Nowka die Arbeit in der Opposition als eine „relativ undankbare Aufgabe“. Dennoch wolle er sich auch in Zukunft in der Gesundheitspolitik engagieren. Die medizinische Versorgung in den ländlichen Regionen des Landes Brandenburg betrachtet er als besonders wichtig, zumal das Durchschnittsalter der Einwohner weiter steige. „Wir sind sehr daran interessiert, dass das Land Brandenburg bei der Ausbildung von Medizinern selbst in die Pflicht geht“, sagt Raik Nowka. „Mich beschäftigt die Frage, ob wir in zehn Jahren noch genügend Fachärzte haben werden.“

Auch den Schutz vor Hochwasser und das Problem der braunen Spree betrachtet er als einen Schwerpunkt seiner Arbeit im Landtag. „Wir wissen immer noch nicht, an welcher Stelle der Hochwasserschutz in Cantdorf auf der Prioritätenliste der Landesregierung steht“, erklärt Raik Nowka. „Hier ist es wichtig, dass wir Lobbyarbeit betreiben.“

Oft denkt er derzeit nach eigenen Worten über den „starken Staat“ nach. Dieses Thema werde die Haushaltsdiskussion im Landtag beeinflussen. Neun Jahre Rot-rote Regierung aus SPD und Linken bezeichnet er als „neun Jahre Rotstift“. Raik Nowka erläutert: „Die Leute bewegt der Vertrauensverlust in staatliche Institutionen.“ Der Effekt zeige sich an der Wahlurne. „Ohne unseren gemeinsamen Widerstand gegen die Kreisgebietsreform hätte die Landesregierung weitere Aufgaben an die Landkreise übertragen, während die eigentlich zuständigen Institutionen kaputtgespart werden.“

Für den Landtag kandidiert Raik Nowka bereits jetzt, weil damit „der erste Baustein für weitere Aufgaben gesetzt“ sei.