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CDU-Fraktion hat durchaus Hoffnung auf Fördermittel

Spremberg. (ani) Noch vor der Sommerpause wird der Hauptausschuss die Sondersitzung zur Standortuntersuchung zum Schwimmhallen-Neubau durchführen. Das versichert Andreas Bränzel (CDU), Vorsitzender des Ausschusses.

Nachdem der stellvertretende Bürgermeister Frank Kulik am Montag die Ergebnisse der Untersuchung aller sieben Standorte vorgestellt hatte, wollte Bränzel als Versammlungsleiter keine inhaltliche Debatte zulassen. Als dann die Wellen höher schlugen, lenkte er den Blick nach Forst. "Dort soll die Schwimmhalle mit Fördermitteln saniert werden - das ist ein Negativbeispiel. Wir brauchen aber gar nicht nach Forst zu schauen. Mit dem Bürgerhaus, das uns trotz Fördermittel sechs Millionen Euro kostete und jetzt einen Wasserschaden hat, haben wir ein Negativbeispiel am eigenen Marktplatz." Die CDU-Fraktion hält am Grundsatzbeschluss zum Neubau der Schwimmhalle fest. Auch sieht Bränzel die Aussicht auf Fördermittel nicht so schwarz: "2018 sind Landtagswahlen. Vielleicht finden wir Fördermittel nicht allein für die Schwimmhalle, aber für eine Quartiersentwicklung."

Kulik hält drei Standorte für geeignet: das Textilwerkgelände Berliner Straße, der untere Bereich am Freibad Kochsagrund und die Wiese am Stieglitzweg/Elsterweg.