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Cantdorf kann noch in diesem Jahr mit eigenem Ortsbeirat rechnen

Spremberg. Noch in diesem Jahr könnte Cantdorf den gewünschten Status eines Ortsteils von Spremberg erhalten. Dies glaubt die Fraktionschefin der Vereinten Wählergruppe und frühere Rathaus-Justiziarin Christina Schönherr. René Wappler

Zwar geht der CDU-Stadtverordnete Egon Wochatz davon aus, dass dieser Schritt erst zu Beginn des Jahres 2016 vollzogen wird: "Bis dahin sollten wir unsere Hausaufgaben erledigen." Doch Christina Schönherr zeigt sich zuversichtlicher, was den zeitlichen Rahmen betrifft: "Ich denke, wir schaffen das bestimmt schneller."

102 Einwohner von Cantdorf schickten eine Unterschriftenliste an die Rathaus-Mitarbeiter. Sie setzen sich für einen eigenen Ortsbeirat ein, der ihre Interessen besser vertreten könnte - zum Beispiel, wenn es um den Hochwasserschutz und das ansteigende Grundwasser geht.

Unterdessen haben die CDU-Landtagsabgeordneten Raik Nowka und Dieter Dombrowski im Potsdamer Landtag noch einmal auf die konkreten Vorschläge der Initiativgruppe "Hochwasser

Cantdorf" hingewiesen: Deren Mitglieder glauben, dass den Einwohnern im Kampf gegen das immer wiederkehrende Hochwasser auch geholfen wäre, wenn der Auslauf der Kochsa drei Meter tiefer als die Wassereinzugsfläche in Cantdorf liegen würde.