Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) bleibt im Amt. Bei einer Wahlbeteiligung von 58,9 Prozent geben ihr in der Stichwahl 6680 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme. Das sind 60,4 Prozent der Brief- und Urnenwähler.
Christine Herntier hat sich bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Spremberg am Sonntag klar durchgesetzt.
Christine Herntier hat sich bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Spremberg am Sonntag klar durchgesetzt.
© Foto: Roland Linke
Der AfD-Kandidat Michael Hanko landet bei 39,6 Prozent. Nach der Schließung der Wahllokale um 18 Uhr hat es nur eine Stunde gedauert, bis das Wahlergebnis feststand.

AfD-Kandidat Hanko punktet in den Ortsteilen

Während Herntier in allen acht Briefwahllokalen und fast allen Spremberger Wahllokalen die Nase vorn hat, kann Hanko in den Ortsteilen Schwarze Pumpe, Trattendorf, Terpe, sowie in den gemeinsamen Wahllokalen von Hornow und Wadelsdorf sowie Graustein und Schönheide punkten.
Herntier ist glücklich, dass sie einen Vorsprung von mehr als 20 Prozent erreichen konnte. „Das bedeutet für mich, ich kann mit Inhalten punkten.“ Ob sie, die inzwischen 64 Jahre alt ist, noch einmal acht Jahre Amtszeit durchhalten will? „Natürlich“, sagt sie der RUNDSCHAU nach ihrem Sieg am Sonntag.